Cyberangriff: Daten von zehntausenden Uniklinik-Patienten gestohlen
Ein weitreichender Cyberangriff auf den externen Dienstleister unimed hat zum Diebstahl sensibler Patientendaten an mehreren großen deutschen Universitätskliniken geführt. Der Angriff ereignete sich bereits am 14. April 2026. Da unimed für zahlreiche Krankenhäuser die privat- und wahlärztlichen Abrechnungen abwickelt, konnten die Täter zehntausende Datensätze erbeuten.
Das volle Ausmaß des Vorfalls wurde durch offizielle Pressemitteilungen der Kliniken am 21. und 22. Mai 2026 öffentlich.

Welche Kliniken sind betroffen?
Welche Informationen wurden gestohlen?
Zeitraum der gestohlenen Daten
Mögliche Folgen für Betroffene
Je nach Umfang der im Einzelfall gestohlenen Daten ergeben sich für die Patientinnen und Patienten unterschiedliche Risiken:
Reaktionen und nächste Schritte
Quellenangaben
Offizielle Mitteilungen der Kliniken
Mehrere große Universitätskliniken haben am 21. und 22. Mai 2026 offizielle Pressemitteilungen herausgegeben, die den Vorfall bestätigen:
- Uniklinik Köln: Bestätigte am 21.05. den Abfluss von knapp 30.000 Patientendatensätzen. Darunter befanden sich 843 Fälle mit Gesundheitsdaten und fünf mit Finanzdaten.
- Universitätsklinikum Freiburg: Informierte am 21.05. über rund 54.000 betroffene Personen, bei 900 davon sind sensible Rechnungsdaten abgeflossen.
- Uniklinik Düsseldorf (UKD): Veröffentlichte am 22.05., dass über 3.000 Fälle betroffen sind. Besonders brisant hierbei: Die Zusammenarbeit des UKD mit unimed endete bereits im Jahr 2024.
- Weitere offizielle Statements gab es von den Kliniken in Heidelberg (ca. 11.000 Betroffene), Tübingen, Ulm sowie vom Universitätsklinikum des Saarlandes (1.266 Betroffene).
Medienberichte
Der Vorfall wurde ab dem 21. Mai bundesweit durch die dpa (Deutsche Presse-Agentur) verbreitet und breit aufgegriffen:
- Kölner Stadt-Anzeiger (22.05.2026): Berichtete detailliert unter dem Titel „Cyberangriff: Zehntausende Daten von Patienten der Uniklinik Köln gehackt“.
- Radio Regenbogen / dpa (22.05.2026): Der Artikel „Datenklau bei Unikliniken – Risiken für Betroffene?“ zitiert das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg und liefert Details zum Angriff.
- IT-Fachportale (z.B. BornCity, 22.05.2026): Analysierten die technischen Hintergründe unter der Überschrift „Gesundheitsdienstleister Unimed im April 2026 durch Cyberangriff getroffen“.
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