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Tech-Industrie droht mit Abwanderung, Quanten-KI Durchbruch bei IBM, „Reality Check“ für soziale Medien

Dienstag, 25. November 2025

Die politische Debatte um die Automatisierung eskaliert schnell. Nur 24 Stunden nach der Forderung nach einer „Roboter-Steuer“ formiert sich der Widerstand der Wirtschaft. Gleichzeitig meldet die Wissenschaft einen historischen Erfolg bei der Verschmelzung von Quantencomputing und KI.

Hier sind die wichtigsten KI-Neuigkeiten des Tages:

Reaktion auf „Roboter-Steuer“: Industrie-Allianz droht mit Investitionsstopp

Die gestrige Forderung der Gewerkschaften nach einer Abgabe für humanoide Roboter hat heute zu einer scharfen Gegenreaktion geführt. Eine Allianz aus Automobilherstellern und Tech-Konzernen (darunter Vertreter von Tesla, BMW und Foxconn) hat ein Positionspapier veröffentlicht.

Sollte die EU oder einzelne Länder eine „Automatisierungs-Steuer“ einführen, würden geplante „Gigafactories“ und automatisierte Logistikzentren unverzüglich in Regionen verlagert, die solche Abgaben nicht erheben (genannt wurden Texas, Indien und Vietnam).

Die Allianz argumentiert, dass die Steuer die Wettbewerbsfähigkeit zerstören würde. Statt Besteuerung brauche es Umschulungsprogramme. „Kapital folgt der Effizienz“, so ein Sprecher. Die Fronten zwischen Arbeitnehmervertretern und Industrie verhärten sich damit drastisch.

Der „Quanten-Vorteil“: IBM und Google trainieren KI erstmals auf Quantencomputer

Was lange als Science-Fiction galt, wurde heute Realität: In einer gemeinsamen Publikation in Nature haben Forscher von IBM und Google demonstriert, dass sie ein komplexes KI-Modell (für Materialforschung) auf einem Quantencomputer trainiert haben – und zwar effizienter als auf jedem Supercomputer.

Der Durchbruch: Bisher waren Quantencomputer zu fehleranfällig für KI. Durch neue Fehlerkorrektur-Algorithmen gelang es nun, die KI-Berechnungen durchzuführen. Das Training verbrauchte nur einen Bruchteil der Energie, die ein herkömmliches Rechenzentrum benötigt hätte. Dies könnte langfristig die Lösung für den massiven Stromhunger der KI-Branche sein (ein Thema, das uns seit Wochen begleitet) und die Entwicklung neuer Medikamente exponentiell beschleunigen.

„Reality Check“: Social Media Plattformen führen Zwangskennzeichnung ein

Als Reaktion auf die Flut von KI-Inhalten (und Deepfakes) haben Meta (Instagram/Facebook), X (ehemals Twitter) und TikTok heute Morgen synchron ihre Nutzungsbedingungen geändert.

Ab sofort greift der Industriestandard C2PA (Content Credentials) verpflichtend. Alle Bilder und Videos, die mit gängigen KI-Tools (Midjourney, DALL-E, Sora) erstellt wurden, erhalten automatisch ein sichtbares „AI Generated“-Wasserzeichen, das nicht entfernt werden kann, ohne die Datei zu beschädigen.

Inhalte ohne diesen digitalen „Herkunftsnachweis“ werden vom Algorithmus in der Reichweite massiv gedrosselt oder als „Unverifizierte Quelle“ markiert. Es ist der Versuch, das Vertrauen in digitale Medien wiederherzustellen.

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Die Fronten klären sich

Der 25. November 2025 zeigt eine Neuordnung der Kräfteverhältnisse:

  • Wirtschaftlich: Der Konflikt „Menschliche Arbeit vs. Automatisierung“ (Story 1) wird nun mit harten Bandagen und Standort-Drohungen ausgefochten.
  • Technologisch: Die Fusion von Quantencomputing und KI (Story 2) eröffnet einen Ausweg aus der Energiekrise, ist aber noch Jahre von der Massenanwendung entfernt.
  • Gesellschaftlich: Die Plattformen ziehen die Notbremse (Story 3), um im Superwahljahr 2025 nicht im Chaos aus Desinformation zu versinken.

Über den Autor:

Michael W. Suhr | Baujahr 1974Dipl. Betriebswirt | Webdesign- und Beratung | Office Training
Nach 20 Jahren in der Logistik habe ich mein Hobby welches mich seit Mitte der 1980er Jahre begleitet zum Beruf gemacht, und bin seit Anfang 2015 als Freelancer im Bereich Webdesign, Webberatung und Microsoft Office tätig. Nebenbei schreibe ich soweit es die Zeit zulässt noch Artikel für mehr digitale Kompetenz in meinem Blog.
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