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Werde ich gekündigt? – Die wichtigsten Vorboten und Anzeichen
Das ungute Gefühl im Magen ist oft der erste Bote. Du gehst morgens zur Arbeit und spürst, dass sich etwas verändert hat. Die Stimmung ist anders, der Chef verhält sich merkwürdig, oder Aufgaben verschieben sich. Doch ist das nur Paranoia oder eine berechtigte Sorge?
Eine Kündigung kommt selten vollkommen aus dem Nichts. Meistens gibt es eine Phase der Entfremdung oder Vorbereitung seitens des Arbeitgebers. Dieser Artikel hilft dir, subtile und offensichtliche Warnsignale zu unterscheiden und richtig zu reagieren.

Themenübersicht
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Vorboten einer Kündigung erkennen
Veränderungen in der Kommunikation
Oft sind es nicht die harten Fakten, sondern die „weichen“ Faktoren im zwischenmenschlichen Bereich, die zuerst auffallen.
- Das Schweigen des Chefs: Früher gab es Smalltalk über das Wochenende, jetzt wird nur noch das Nötigste besprochen. Wenn dein Vorgesetzter dir aus dem Weg geht, den Augenkontakt meidet oder Treffen immer wieder verschiebt, ist das ein Warnsignal. Es fällt Menschen schwer, „normal“ mit jemandem umzugehen, dessen Entlassung sie bereits planen.
- Ausschluss aus dem Informationsfluss: Du landest nicht mehr im „CC“ bei E-Mails, die dich eigentlich betreffen. Du wirst nicht mehr zu Meetings eingeladen, die für deinen Bereich relevant sind. Wenn du das Gefühl hast, langsam „unsichtbar“ gemacht zu werden, ist Vorsicht geboten.
- Veränderte Stimmung im Team: Kollegen wissen (oder ahnen) oft früher Bescheid als man selbst – der Flurfunk ist schnell. Wenn Gespräche verstummen, sobald du den Raum betrittst, oder sich enge Kollegen plötzlich distanzieren, könnte das bedeuten, dass sie sich nicht mit dem „sinkenden Schiff“ assoziieren wollen.
Wichtig: Einmalige Ereignisse sind kein Beweis. Aber wenn sich diese Vorfälle häufen, entsteht ein Muster.
Formale Warnsignale und Bürokratie
Dies ist die „heiße Phase“. Wenn diese Dinge passieren, ist die Entscheidung oft schon gefallen oder steht kurz bevor.
- Plötzlicher Schriftverkehr (Paper Trail): Dinge, die früher informell per Zuruf geklärt wurden, werden plötzlich per E-Mail bestätigt. Dein Chef schreibt Zusammenfassungen von Gesprächen und bittet dich um Bestätigung.
Warum? Das Unternehmen baut eine Beweiskette auf, um eine verhaltensbedingte Kündigung vor dem Arbeitsgericht rechtfertigen zu können.
- Micromanagement: Jeder deiner Schritte wird überwacht. Du musst plötzlich detaillierte Tätigkeitsberichte abgeben oder deine Arbeitszeiten minutiös erfassen.
- Die Abmahnung: Das deutlichste Signal. Eine Abmahnung ist der formale „Schuss vor den Bug“. Wer jetzt nicht sofort sein Verhalten ändert oder rechtliche Beratung sucht, steht mit einem Bein draußen.
- Probleme mit Zugriffsrechten: Dein Passwort funktioniert plötzlich nicht mehr, oder du hast keinen Zugriff mehr auf bestimmte Server-Laufwerke? Das kann ein IT-Fehler sein – oder die Vorbereitung deiner Freistellung.
Veränderungen bei Aufgaben und Verantwortung
Hier wird es greifbarer. Wenn sich dein Arbeitsalltag drastisch ändert, ohne dass es eine logische betriebliche Erklärung gibt, sollten die Alarmglocken läuten.
Das Entzug-Szenario (Kaltstellung)
- Wichtige Projekte werden abgezogen: Deine Kernaufgaben werden plötzlich an Kollegen oder externe Dienstleister übergeben.
- Sinnlose Aufgaben: Du bekommst Aufgaben, die weit unter deiner Qualifikation liegen oder schlichtweg irrelevant für den Unternehmenserfolg sind („Beschäftigungstherapie“).
- Nachfolger-Training: Du wirst gebeten, eine genaue Dokumentation deiner Arbeitsschritte zu erstellen oder einen Kollegen „für alle Fälle“ in deine Spezialgebiete einzuarbeiten.
Das Überlastungs-Szenario (Setup to Fail)
Manchmal ist die Strategie genau umgekehrt: Man will Gründe für eine kündigungsbedingte „Minderleistung“ schaffen.
- Unmögliche Deadlines: Du bekommst Projekte mit Fristen, die realistisch nicht zu schaffen sind.
- Fehlende Ressourcen: Dir wird Verantwortung übertragen, aber die nötigen Budgets oder Mitarbeiter werden verweigert.
Kontextanalyse: Liegt es an mir oder an der Firma?
Bevor du in Panik gerätst, analysiere zuerst den Kontext.
| Szenario | Indikatoren | Wahrscheinlichkeit persönlicher Kündigung |
|---|---|---|
| Wirtschaftliche Schieflage | Sparmaßnahmen, Einstellungsstopp, Budgetkürzungen im ganzen Team. | Mittel (Betriebsbedingte Kündigungen treffen oft viele). |
| Umstrukturierung / Fusion | Neue Chefs, neue Abteilungsnamen, externe Berater im Haus. | Hoch (Deine Rolle könnte wegfallen). |
| Persönlicher Konflikt | Nur du hast Streit mit dem Chef, deine Leistung wird kritisiert, obwohl die Zahlen stimmen. | Sehr Hoch (Du bist im Visier). |
Notfallplan: Was du jetzt tun musst
Wenn du bei mehreren der oben genannten Punkte innerlich „Ja“ gesagt hast, ist passives Abwarten die falsche Strategie.
- Ruhe bewahren und Pokerface aufsetzen: Lass dir deine Angst im Büro nicht anmerken. Arbeite professionell und freundlich weiter. Gib keinen Anlass für fristlose Kündigungsgründe (z.B. Arbeitszeitbetrug oder Datendiebstahl).
- Dokumentation (Tagebuch führen): Schreibe Gedächtnisprotokolle. Wann hat wer was gesagt? Wann wurden Aufgaben entzogen? Speichere wichtige E-Mails (sofern erlaubt) oder drucke sie aus. Das ist Gold wert, falls es zum Rechtsstreit kommt.
- Das klärende Gespräch suchen: Gehe in die Offensive (aber höflich). Bitte um ein Feedback-Gespräch. Frage direkt: „Ich habe das Gefühl, dass sich die Zusammenarbeit verändert hat. Gibt es Punkte, mit denen du unzufrieden bist?“ Die Reaktion des Chefs wird dir viel verraten.
- Marktwert testen: Poliere deinen Lebenslauf auf. Aktualisiere dein LinkedIn/Xing-Profil (deaktiviere ggf. die Benachrichtigung an dein Netzwerk über Profiländerungen). Bewirb dich testweise. Zu wissen, dass man Alternativen hat, nimmt die existenzielle Angst.
- Rechtsschutz prüfen: Hast du eine Rechtsschutzversicherung? Prüfe die Konditionen. Ein Arbeitsgerichtsprozess kann teuer werden.
- Keine Aufhebungsverträge sofort unterschreiben: Sollte man dir einen Aufhebungsvertrag vorlegen, unterschreibe niemals sofort. Bitte um Bedenkzeit und lasse ihn von einem Anwalt prüfen. Oft drohen Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld.
Fazit
Ein einzelnes Anzeichen bedeutet noch keine Kündigung. Jeder Chef hat mal schlechte Laune, und jede Firma strukturiert mal um. Aber wenn sich die Indizien häufen und dein Bauchgefühl Alarm schlägt, solltest du den „Plan B“ in der Tasche haben. Proaktivität ist das beste Mittel gegen die Angst.
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