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Geld verdienen mit Amazon: Der Realitätscheck für 2026

Wer heute an Amazon denkt, sieht meist nur die Pakete mit dem lächelnden Pfeil. Doch um die wahre Bedeutung von Amazons Macht zu verstehen, muss man hinter die Kulissen blicken: Amazon ist längst ein Technologie-Gigant, der mit AWS (Amazon Web Services) das Rückgrat des modernen Internets stellt. Als weltweit führender Speicher- und Cloud-Anbieter hostet AWS Regierungen, Streaming-Dienste und riesige Konzerne.

Warum ist das für Sie wichtig, wenn Sie Geld verdienen wollen? Weil die enormen Gewinne aus dem Cloud-Geschäft (AWS) es Amazon ermöglichen, aggressiv in seine Logistik und den Marktplatz zu investieren. Sie bauen Ihr Geschäft also nicht auf einem wackeligen Online-Shop auf, sondern auf der stabilsten digitalen Infrastruktur der Welt. Die „Goldgräberstimmung“ der 2010er ist zwar einer professionellen Business-Realität gewichen, aber die Chancen sind dank dieser Infrastruktur skalierbarer denn je.

Wir haben die vier validesten Wege, um das Amazon-Ökosystem 2026 profitabel zu nutzen zusammengefasst.

Geld verdienen mit Amazon

Themenübersicht

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Amazon FBA (Private Label): Der Aufbau einer echten Handelsmarke

FBA (Fulfillment by Amazon) bedeutet, dass Amazon Ihre Ware lagert, verpackt und versendet. Sie konzentrieren sich auf Produktentwicklung und Marketing. Private Label (Eigenmarke) ist dabei das einzige Modell, das langfristig einen Unternehmenswert schafft, den Sie später verkaufen können („Exit“).

Und so funktioniert es:

  • Marktanalyse: Sie nutzen Tools wie Helium 10, um Produkte mit hoher Nachfrage (Suchvolumen) und schwachem Angebot (schlechte Rezensionen der Konkurrenz) zu finden.
  • Sourcing: Sie lassen das Produkt (meist in Asien, zunehmend auch Türkei/Osteuropa) nach Ihren Vorgaben fertigen und branden.
  • Launch: Sie importieren die Ware ins Amazon-Lager und starten PPC-Kampagnen (Werbung), um auf Seite 1 der Suchergebnisse zu kommen.

💰 Einnahmen-Beispiel: „Nachhaltige Edelstahl-Lunchbox“

Realistische Kalkulation für ein etabliertes Produkt (pro Einheit):

⇒ Verkaufspreis (brutto): 24,99 €

⇒ Abzug 19% Umsatzsteuer: -3,99 € (verbleiben 21,00 € Netto-Umsatz)

⇒ Herstellung & Import (DDP): -5,50 €

⇒ Amazon Verkaufsgebühr (ca. 15%): -3,75 €

⇒ FBA-Versandgebühr (Gewichtsabhängig): -4,50 €

⇒ PPC-Werbekosten (TACoS ca. 10-15%): -3,00 €

= Reingewinn vor Steuern: 4,25 € pro Stück (ca. 17% Marge)

Monatliches Potenzial: Verkaufen Sie 10 Einheiten pro Tag, liegen Sie bei 1.275 € Gewinn/Monat mit einem Produkt. Professionelle Seller haben oft 5 bis 10 solcher Produkte im Portfolio.

Der 30-Tage Plan:

Ziel: Ein profitables Produkt identifizieren, rechtlich absichern und das erste Muster bestellen.

Woche 1: Die Goldgrube finden (Recherche)

  • Tag 1-3: Nutzen Sie Software (Helium 10, Jungle Scout) für die Datensuche. Filter: Preis 20–50 €, Umsatz >4.000 €, wenig Bewertungen (<100).
  • Tag 4-5: Schmerzpunkt-Analyse. Lesen Sie die 1-Sterne-Reviews der Konkurrenz. Finden Sie das Problem (z.B. „Halterung bricht leicht“). Ihr Produkt wird genau das besser machen (Ihr USP).
  • Tag 6-7: Gewinn-Rechnung. Nutzen Sie den FBA-Rechner. Stellen Sie sicher, dass nach Abzug von Einkauf, Versand, Amazon-Gebühren und 15% Werbebudget noch min. 20% Marge bleiben.

Woche 2: Globales Sourcing

  • Tag 8-10: Kontaktieren Sie 10+ Lieferanten auf Alibaba. Nutzen Sie eine professionelle Vorlage („Sourcing Manager“). Fragen Sie gezielt nach dem USP („Können Sie die Halterung verstärken?“).
  • Tag 11-14: Vergleichen Sie Angebote. Wichtig: Preis ist zweitrangig, Kommunikation und Qualität stehen an erster Stelle.

Woche 3: Legal & Foundation

  • Tag 15-18: Gewerbeanmeldung, EORI-Nummer (Zoll) beantragen und Registrierung beim Verpackungsregister (LUCID). Beantragen Sie eine Umsatzsteuer-ID.
  • Tag 19-21: Branding. Prüfen Sie den Wunschnamen beim Markenamt (DPMA). Erstellen/Beauftragen Sie ein Logo.

Woche 4: Der erste Invest

  • Tag 22-25: Bestellen Sie Samples (Muster) von den 2 besten Lieferanten. Bezahlen Sie via „Trade Assurance“ für Sicherheit.
  • Tag 26-30: Während die Muster unterwegs sind: Beginnen Sie die Keyword-Recherche für das spätere Listing.

Amazon KDP (Kindle Direct Publishing): Passives Einkommen durch Content

KDP erlaubt es Ihnen, als Self-Publisher aufzutreten. Sie laden eine PDF-Datei hoch, Amazon druckt das Buch erst, wenn ein Kunde es bestellt (Print-on-Demand) oder liefert es sofort als eBook aus.

Die Strategie: Qualität vor Quantität

Der „Goldrausch“ mit KI-generiertem Spam ist vorbei. Amazon sperrt Konten, die massenhaft minderwertigen Content hochladen. Erfolgreich sind Nischen-Ratgeber (z. B. „Darmgesundheit für Berufstätige“) oder Unterhaltungsreihen (Romance/Thriller).

💰 Einnahmen-Beispiel: Nischen-Ratgeber (Taschenbuch & eBook)

Amazon bietet zwei Tantiemen-Modelle für eBooks an: 35% (bei Preisen unter 2,99 €) und 70% (bei Preisen zwischen 2,99 € und 9,99 €). Für Taschenbücher werden Druckkosten abgezogen.

Beispielrechnung eBook (Preis 9,99 €):

  • Verkaufspreis: 9,99 € (inkl. MwSt)
  • Tantieme (Royalty 70% vom Netto): Macht ca. 6,50 € Gewinn pro Verkauf.

Beispielrechnung Taschenbuch (Preis 14,99 €):

  • Verkaufspreis: 14,99 €
  • Abzug Druckkosten (ca. 300 Seiten): -4,50 €
  • Abzug Amazon-Anteil (40%): -6,00 €
  • = Gewinn vor Steuern: ca. 4,49 € pro Verkauf.

Monatliches Potenzial: Ein gut rankendes Buch verkauft sich ca. 50–100 Mal im Monat ohne viel Werbung. Einnahmen: ca. 300 € bis 600 € pro Buch/Monat. Hinweis: Um davon zu leben, benötigen Sie ein Portfolio (Backlist) von 10–20 aktiven Büchern.

Der 30-Tage Plan:

Ziel: Ein marktreifes Buch (eBook & Print) veröffentlichen.

Woche 1: Strategie & Gliederung

  • Tag 1-3: Suchen Sie Nischen mit Nachfrage aber schlechtem Angebot (hässliche Cover, veraltete Infos). Thema z.B. „Heißluftfritteuse Rezepte für Senioren“.
  • Tag 4-7: Erstellen Sie das Inhaltsverzeichnis. Jedes Kapitel muss ein konkretes Problem lösen.

Woche 2: Produktion (Schreiben)

  • Tag 8-14: „Deep Work“. Schreiben Sie täglich 1.500 Wörter oder steuern Sie Ihren Ghostwriter. Fokus: Einfache Sprache, hoher Nutzwert.

Tipp: Nutzen Sie KI für Ideen, aber schreiben Sie mit menschlicher Stimme, um die neuen Amazon-Qualitätsfilter zu bestehen.

Woche 3: Verpackung (Design)

  • Tag 15-17: Lektorat/Korrekturlesen. Formatieren Sie das Manuskript (Kindle Create Tool ist kostenlos).
  • Tag 18-21: Das Cover. Das wichtigste Marketing-Element. Lassen Sie es professionell erstellen (Fiverr/Upwork), es muss in kleiner Ansicht („Thumbnail“) knallen.

Woche 4: Launch

  • Tag 22-25: KDP-Account einrichten. Buch hochladen. Wählen Sie die 7 Keywords strategisch.
  • Tag 26-30: Veröffentlichung. Organisieren Sie in den ersten 48 Stunden Käufe aus dem Bekanntenkreis (legitim!), um das Ranking anzuschieben. Schalten Sie evtl. erste kleine Amazon Ads (Auto-Kampagne).

Amazon Merch on Demand (MBA): Das Null-Risiko-Modell

Sie laden Designs hoch (PNG-Dateien), Amazon platziert diese auf T-Shirts, Hoodies oder Tassen. Es gibt keine Lagerkosten und keinen Kundenservice für Sie.

Die Hürde: Das Tier-System

Sie starten in „Tier 10“ (max. 10 Designs). Erst nach 10 Verkäufen kommen Sie in Tier 25, dann Tier 100, Tier 500 usw. Das Ziel ist es, Tausende von Designs online zu haben („The Numbers Game“).
💰 Einnahmen-Beispiel: T-Shirt Design

Sie haben keinen Einfluss auf die Produktionskosten, Sie legen nur Ihre Marge fest (Royalty).

⇒ Standard T-Shirt Preis: 19,99 €

⇒ Amazon Kosten (Druck, Stoff, Versand, Steuer, Amazon-Gewinn): ca. 16,50 €

= Ihre Royalty (Gewinn): ca. 3,49 € pro Shirt.

Monatliches Potenzial:

  • Anfänger (Tier 10): Vielleicht 1–2 Verkäufe/Monat = ca. 7 €.
  • Profi (Tier 4000): Mit 4.000 Designs online, von denen sich nur 5% einmal im Monat verkaufen (200 Verkäufe) = ca. 700 € Gewinn/Monat.
  • Saison-Effekt: Im 4. Quartal (Weihnachten) verdoppeln oder verdreifachen sich diese Einnahmen oft.
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Der 30-Tage Plan:

Ziel: Account-Zulassung beantragen und Portfolio aufbauen (Wartezeit nutzen).

Woche 1: Bewerbung & Setup

  • Tag 1-2: Bewerben Sie sich auf der Amazon Merch Seite. Schreiben Sie im Bewerbungstext ehrlich über Ihre Erfahrung (auch wenn Sie Anfänger sind, erwähnen Sie Lernbereitschaft).
  • Tag 3-7: Da die Zulassung dauert: Richten Sie Accounts bei Spreadshirt oder Redbubble ein. Diese dienen als „Sandkasten“ zum Testen.

Woche 2: Markenschutz & Research

  • Tag 8-10: Lernen Sie den „Trademark Check“ (DPMA/USPTO). Das ist überlebenswichtig! Nutzen Sie Tools wie „Trademarkia“, um sicherzustellen, dass Ihre Sprüche nicht geschützt sind.
  • Tag 11-14: Identifizieren Sie „Evergreen“-Nischen (Angeln, Gaming, Berufe) statt kurzfristiger Trends.

Woche 3: Design-Batching

  • Tag 15-21: Erstellen Sie Designs auf Vorrat. Sie brauchen für den Start 10 perfekte Designs (Tier 10). Nutzen Sie Canva oder Kittl. Fokus: Gut lesbare Typografie (Text-Designs) verkaufen sich oft besser als komplexe Grafiken.

Woche 4: Upload & Routine

  • Tag 22-30: Wenn zugelassen: Laden Sie 1 Design pro Tag hoch (Limit). Füllen Sie Titel und Brand mit Keywords.
  • Falls noch nicht zugelassen: Laden Sie die Designs auf die alternativen Plattformen hoch, um erste Daten zu sammeln: Welches Design bekommt Klicks?

Amazon Influencer & Associates: Geld verdienen mit Empfehlungen

Hier verkaufen Sie keine eigenen Produkte. Sie nutzen Traffic.

A. Das Amazon Influencer Program (Shoppable Videos)

Das ist auch  2026 immer noch der „Hidden Champion“. Wenn Sie als Influencer zugelassen werden (benötigt aktive Social Media Accounts auf YouTube, TikTok oder Instagram), können Sie kurze Videorezensionen direkt auf Amazon-Produktseiten hochladen („On-Site Commission“).

💰 Einnahmen-Beispiel: Tech-Review

  • Sie laden ein 2-Minuten-Video hoch, in dem Sie ein beliebtes USB-Mikrofon (Preis 100 €) testen. Das Video erscheint auf der Produktseite bei „Videos zu diesem Produkt“.
  • Produktpreis: 100,00 €
  • Provision (Kategorie Elektronik ca. 3%): 3,00 €

Der Hebel: Das Video bleibt jahrelang online. Wenn das Mikrofon täglich 50 Mal verkauft wird und nur 5 Kunden Ihr Video vorher ansehen und kaufen:

  • 5 Verkäufe x 3,00 € = 15,00 € pro Tag
  • Monatlich: 450 € mit einem erfolgreichen Video.

B. Klassisches Affiliate Marketing (Associates)

Sie schreiben einen Blogartikel „Die besten Wanderrucksäcke 2026“ und verlinken zu Amazon.

  • Provision: Je nach Produktkategorie 1% bis 10%.
  • Volumen: Um hier nennenswert Geld zu verdienen (z. B. 1.000 €), benötigen Sie Zehntausende Webseiten-Besucher pro Monat, da die Konversionsrate niedriger ist als bei On-Site Videos.

Der 30-Tage Plan:

Ziel: Freischaltung für „On-Site Commissions“ (Das große Geld).

Woche 1: Social Media Audit

  • Tag 1-3: Amazon verlangt einen aktiven Social Media Account (YouTube/TikTok/Insta). Optimieren Sie Ihr Profil. Es muss „echt“ wirken (kein reiner Spam-Account).
  • Tag 4-7: Posten Sie hochwertigen Content auf Ihrer Plattform, um Engagement (Likes/Kommentare) zu signalisieren. Das ist Kriterium für die Annahme.

Woche 2: Bewerbung & Übung

  • Tag 8: Bewerben Sie sich für das Influencer-Programm.
  • Tag 9-14: Üben Sie Reviews. Nehmen Sie Produkte aus Ihrem Haushalt (Staubsauger, Kaffeemaschine). Struktur: Intro -> Feature -> Benefit -> Fazit. Noch nicht hochladen!

Woche 3: Die „Gatekeeper“-Videos

  • Tag 15-18: Nach Annahme ins Programm müssen Sie für „On-Site Commissions“ (Platzierung auf Produktseiten) freigeschaltet werden. Laden Sie Ihre 3 besten Videos hoch.

Wichtig: Zeigen Sie Ihr Gesicht (kurz), gute Beleuchtung, perfekter Ton, keine Barcodes zeigen, keine Preise nennen („kostet aktuell 20 Euro“ ist verboten, da Preise schwanken).

Woche 4: Skalierung

  • Tag 19-30: Warten Sie auf die Freischaltung (blaues Schloss-Symbol verschwindet).
  • Sobald frei: Drehen Sie Videos zu allem, was Sie besitzen und auf Amazon gelistet ist. Scannen Sie Produkte bei Freunden und Familie. Ziel: 50 Videos im ersten Monat online haben.

Fazit: Welches Modell passt zu Ihnen?

Die Zeiten, in denen man auf Amazon „schnelles Geld“ mit minderwertiger Ware oder lieblos kopierten eBooks verdienen konnte, sind endgültig vorbei. Das Jahr 2026 markiert die Ära der Professionalisierung.

Doch genau hier liegt die gute Nachricht: Die gestiegenen Eintrittsbarrieren (höhere CPC-Kosten, strengere Qualitätsrichtlinien, komplexere Logistik) dienen als Filter. Sie schützen ernsthafte Unternehmer vor „Glücksrittern“, die den Markt fluten. Wer diese Hürden nimmt, operiert in einem stabileren und profitableren Umfeld als je zuvor.

1. Das „Amazon-Flywheel“ verstehen

  • Erfolg auf Amazon ist heute kein isoliertes Ereignis mehr, sondern ein Kreislauf. Die stabilen Gewinne aus AWS ermöglichen es Amazon, Kunden durch Prime-Versand und Streaming (Prime Video) im Ökosystem zu halten. Als Verkäufer profitieren Sie von diesem enormen Vertrauensvorschuss. Ein Kunde kauft Ihre unbekannte Marke „Edelstahl-Box“, weil er Amazon vertraut, nicht weil er Sie kennt. Dieses Vertrauen ist Ihr größtes Asset.

2. Diversifikation ist der Schlüssel zur Sicherheit

Viele erfolgreiche Unternehmer starten mit einem Modell und erweitern dann:

  • Sie starten mit FBA, um Cashflow zu generieren.
  • Sie nutzen KDP, um eine Anleitung (z. B. „Gesunde Meal-Prep Rezepte“) passend zu Ihrer Lunchbox zu veröffentlichen und so die Marke zu stärken.
  • Sie nutzen das Influencer-Programm, um zusätzlichen Traffic von TikTok oder YouTube auf ihre eigenen Amazon-Listings zu lenken.
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3. Die Entscheidungs-Matrix: Welcher Weg ist der richtige?

Um zu starten, sollten Sie Ihre Ressourcen ehrlich bewerten:

Der Investor-Typ (Hohes Kapital / Wenig Zeit):

  • Weg: FBA Private Label.
  • Strategie: Sie lagern Arbeit aus (Agenturen für Bilder/PPC) und investieren Geld (ab 5.000 €+), um eine physische Marke aufzubauen. Das Ziel ist oft ein späterer Unternehmensverkauf („Exit“) an einen Amazon-Aggregator.

Der Kreative (Wenig Kapital / Viel Zeit):

  • Weg: KDP & Merch on Demand.
  • Strategie: Sie investieren „Schweiß-Kapital“. Sie schreiben Bücher selbst oder erstellen Tausende von Designs. Ihr Asset ist Ihr geistiges Eigentum, das Ihnen über Jahre passives Einkommen (Royalties) bringt.

Der Content-Creator (Mittleres Kapital / Hohe Social-Kompetenz):

  • Weg: Influencer & Affiliate.
  • Strategie: Sie bauen kein Produkt, sondern eine Audience (Zielgruppe) auf. Ihr Kapital ist das Vertrauen Ihrer Follower. Dies ist das Modell mit dem geringsten finanziellen Risiko, aber dem höchsten Bedarf an Beständigkeit und Persönlichkeit.

Auf ein letztes Wort:

Amazon ist 2026 keine „Get-Rich-Quick“-Maschine, sondern die größte Wirtschaftshochschule der Welt. Wenn Sie hier bestehen – indem Sie SEO lernen, Daten analysieren und Kunden zufriedenstellen – haben Sie Fähigkeiten erlernt, die in jedem digitalen Business der Zukunft Gold wert sind!

Quellenangaben:

Amazon FBA & Logistik (Primärdaten)

  • Amazon Seller Central – „Verkaufen bei Amazon“ Gebührenübersicht: Die Berechnungen zu Verkaufsgebühren (Referral Fees) und Versandgebühren (Fulfillment Fees) basieren auf den offiziellen Preislisten („Rate Cards“) von Amazon Europe Core S.à r.l.
  • Amazon Services Europe Business Solutions Agreement: Rechtliche Grundlage für Händlerpflichten, Steuerrichtlinien (OSS-Verfahren) und Lagerbestandsrichtlinien.

Amazon KDP (Self-Publishing)

  • KDP Hilfeseiten – Tantiemen-Optionen: Quelle für die Unterscheidung zwischen der 35% und 70% Tantiemen-Option sowie den Druckkostenberechnungen für Taschenbücher (Printing Costs).
  • KDP Content Guidelines: Quelle für die Richtlinien bezüglich KI-generierter Inhalte und Qualitätsstandards („Kindle Direct Publishing Terms and Conditions“).

Amazon Merch on Demand & Influencer

  • Amazon Merch on Demand FAQs: Quelle für das Tier-System (Level-Aufstieg) und die aktuelle Lizenzgebühren-Tabelle (Royalties) für T-Shirts und Hoodies.
  • Amazon Associates Program Operating Agreement: Die offizielle „EU-Werbekostenerstattungstabelle des Amazon-Partnerprogramms“ dient als Quelle für die Provisionssätze (z. B. 3% für Elektronik, 1–10% für andere Kategorien).

Marktdaten & Infrastruktur (Sekundärquellen)

  • Amazon Investor Relations (Quartalsberichte): Quelle für die Profitabilität von AWS (Amazon Web Services) und dessen Anteil am Gesamtgewinn des Konzerns.
  • Helium 10 & Jungle Scout „State of the Seller Reports“: Aggregierte, anonymisierte Daten von Tausenden Verkäufern, die als Basis für realistische Umsatz- und Margenschätzungen im FBA-Bereich dienen.
  • Statista E-Commerce Report: Allgemeine Marktdaten zum Wachstum des Online-Handels und Marktanteilen von Amazon in Deutschland.

Über den Autor:

Michael W. Suhr | Baujahr 1974Dipl. Betriebswirt | Webdesign- und Beratung | Office Training
Nach 20 Jahren in der Logistik habe ich mein Hobby welches mich seit Mitte der 1980er Jahre begleitet zum Beruf gemacht, und bin seit Anfang 2015 als Freelancer im Bereich Webdesign, Webberatung und Microsoft Office tätig. Nebenbei schreibe ich soweit es die Zeit zulässt noch Artikel für mehr digitale Kompetenz in meinem Blog.
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