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Deep Dive: Die Valve Steam Machine (2026)
Datum: 11. Januar 2026
Fast ein Jahrzehnt nach dem gescheiterten ersten Versuch wagt Valve den zweiten Angriff auf das Wohnzimmer. Beflügelt durch den Triumphzug des Steam Decks, ist die neue „Steam Machine“ (Codename: Fremont) nicht mehr nur ein Konzept, sondern Realität. Doch was genau steckt unter der Haube und warum verzögert sich der Kaufstart?
Wir wollen uns die Situation im Januar 2026 näher betrachten.

Themenübersicht
- Deep Dive: Die Valve Steam Machine (2026) 11. Januar 2026
- Die Kontroverse um Groks Deepfakes und der Konflikt mit der EU 9. Januar 2026
- Alibaba Qwen-Max: Ebenbürtiger Rivale für GPT-5 9. Januar 2026
- CES-Finale, Googles Daten-Offensive & Chinas Comeback: KI-News vom 9. Januar 9. Januar 2026
- BMW & Amazon: Die Werkstatt der Zukunft – Allianz der Daten auf der CES 2026 8. Januar 2026
Verfügbarkeit: Warum wir noch warten müssen
Obwohl die offizielle Ankündigung im November 2025 erfolgte, sind die Regale im Januar 2026 noch leer.
⇒ Der Release-Zeitplan: Valve hat den Verkaufsstart für das 1. Quartal 2026 fixiert. Insider-Berichte deuten konkret auf ein Zeitfenster zwischen Ende Februar und Mitte März hin. Dies deckt sich mit Valves historischer Strategie, Hardware erst dann auszuliefern, wenn die Software (SteamOS) absolut stabil läuft.
⇒ Produktionsengpässe: Berichte aus der Lieferkette in Taiwan deuten darauf hin, dass die Verfügbarkeit des schnellen GDDR6-Speichers aktuell ein Nadelöhr ist. Valve konkurriert hier direkt mit Grafikkartenherstellern, was die Produktionsmenge der ersten Charge limitieren könnte.
⇒ Vorbesteller-Phasen: Es wird erwartet, dass Valve – ähnlich wie beim Steam Deck – ein Reservierungssystem einführt, um Scalpern (Wiederverkäufern) das Leben schwer zu machen. Ein „Shadow-Drop“ (sofortiger Verkauf) gilt als unwahrscheinlich.
Die Hardware im Detail: Projekt „Fremont“
Im Gegensatz zu den Steam Machines von 2015, die ein verwirrendes Sammelsurium verschiedener Hersteller waren, ist das Modell 2026 eine reine First-Party-Konsole von Valve.
A. Die Custom APU: AMD „Sephiroth“
Das Herzstück ist eine eigens gefertigte „Accelerated Processing Unit“ von AMD, die Effizienz und Leistung für kleine Formfaktoren optimiert.
- CPU (Prozessor): Während das Steam Deck noch auf Zen 2 setzte, nutzt die Steam Machine die Zen 4 Architektur. Mit 6 Kernen und 12 Threads bei bis zu 4,8 GHz bietet sie genug Rechenleistung für komplexe Physiksimulationen in modernen Open-World-Titeln (z. B. GTA VI oder Cyberpunk 2).
- GPU (Grafik): Hier kommt die RDNA 3 Architektur zum Einsatz. Mit 32 Compute Units (CUs) liegt die Grafikleistung theoretisch leicht über der einer Xbox Series S, zielt aber durch KI-Upscaling (FSR 3.0 / 4.0) auf höhere Auflösungen ab.
- TDP (Thermal Design Power): Die Konsole operiert in einem Leistungsbereich von ca. 75–100 Watt, was sie deutlich sparsamer als einen Gaming-PC, aber leistungsfähiger als Handhelds macht.
B. Speicher & RAM-Architektur
Hier geht Valve keine Kompromisse ein, um die Langlebigkeit der Konsole zu sichern.
- Unified Memory: 16 GB LPDDR5X RAM dienen als Arbeitsspeicher für das System.
- VRAM-Boost: Zusätzlich sind 8 GB dedizierter GDDR6 Speicher verbaut, der exklusiv der GPU zur Verfügung steht. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber der PS5, die einen geteilten Speicherpool nutzt. Das ermöglicht hochauflösende Texturen auch in 4K.
- SSD: Es wird ausschließlich auf NVMe M.2 2280 SSDs gesetzt (PCIe Gen 4), die vom Nutzer – typisch für Valve – wahrscheinlich wieder leicht austauschbar sein werden.
C. Der Controller: Steam Controller 2.0
Zusammen mit der Konsole wird voraussichtlich der Nachfolger des kultigen Steam Controllers erscheinen. Leaks zeigen:
- Zwei Trackpads (für Maus-Emulation in Strategie-Spielen).
- Standard-Joysticks (für bessere Akzeptanz bei Konsolenspielern).
- Rückseitige Tasten (Back-Paddles) als Standard.
Software: SteamOS 3.6 „Galileo“
Die Hardware ist nur der Träger für das eigentliche Produkt: Das Ökosystem.
⇒ Console Experience: Die Oberfläche bootet direkt in den Big-Picture-Modus. Nutzer müssen nie einen Windows-Desktop sehen, wenn sie nicht wollen.
⇒ Shader Caching: Da die Hardware bei allen Einheiten identisch ist, kann Valve (wie bei Konsolen) vorab kompilierte Shader herunterladen. Das eliminiert das auf dem PC oft störende „Shader-Ruckeln“.
⇒ Quick Resume: Ein Feature, das direkt von der Xbox Series X inspiriert scheint – das Pausieren und sofortige Fortsetzen mehrerer Spiele, selbst nach einem Neustart der Konsole.
Preisstrategie und Markteinordnung
Der Leak des tschechischen Händlers Alza.cz hat für Unruhe gesorgt, aber Analysten ordnen die Preise wie folgt ein:
⇒ Das 950 € Modell (512 GB): Dieser hohe Einstiegspreis (im Vergleich zu den 550 € einer PS5) erklärt sich durch die offene PC-Architektur. Man kauft keine subventionierte „Walled Garden“-Konsole, sondern einen vollwertigen PC im Konsolenformat. Man zahlt keinen monatlichen Beitrag für Online-Multiplayer (wie PS Plus).
⇒ Das >1.000 € Modell (2 TB): Dies zielt auf Enthusiasten, die ihre gesamte Steam-Bibliothek lokal speichern wollen.
Sollten sich diese Preise bestätigen, positioniert sich die Steam Machine nicht als Massenmarkt-Gerät, sondern als Premium-Produkt für PC-Gamer, die den Komfort einer Konsole wollen, ohne ihre Steam-Bibliothek aufzugeben. Den gleichen Weg also den auch Microsoft mit der bereits angekündigten XBox-Next gehen wird.
Kaufoptionen & Alternativen
Warum das Steam Deck OLED (noch) die bessere Wahl sein könnte
Für viele Gamer ist das Steam Deck OLED trotz geringerer Leistung attraktiver
- Preis-Leistung: Für 569 € erhält man ein komplettes System inkl. Bildschirm und Eingabegeräten.
- Docking-Fähigkeit: Mit einem 30 € Dock kann das Deck ebenfalls am TV genutzt werden. Für Indie-Spiele und ältere Titel reicht die Leistung auch am Fernseher oft völlig aus.
Der Selbstbau-Weg (DIY)
Wer technisch versiert ist, kann die „Steam Machine Experience“ heute schon zu 95% replizieren.
- Hardware: Kauf eines Mini-PCs wie dem Minisforum HX99G (mit dedizierter Radeon Grafik).
- Software: Installation von Bazzite oder HoloISO. Diese Linux-Distributionen sind exakte Nachbauten des SteamOS-Images.
Der PC bootet direkt in die Steam-Oberfläche, unterstützt Controller und fühlt sich an wie eine Konsole – kostet aber oft 200–300 € weniger als die prognostizierte Valve-Hardware.
Quellenangaben (Stand Januar 2026):
- Geekbench Browser Datenbank (Eintrag August 2025): Technischer Nachweis eines Testgeräts unter dem Codenamen „Valve Fremont“, ausgestattet mit einer AMD Ryzen „Hawk Point 2“ CPU (Zen 4) und einer diskreten GPU basierend auf RDNA 3.
- Alza.cz (Tschechischer Online-Händler, Januar 2026): Quelle für den Preis-Leak, bei dem kurzzeitig Produktseiten für die neue Hardware mit Preispunkten von umgerechnet ca. 950 € (512 GB) und >1.000 € (2 TB) gelistet waren.
- Brad Lynch (YouTube-Kanal „SadlyItsBradley“, Ende 2025): Primärquelle für Datamining-Funde in SteamVR Beta-Treibern, die Referenzen auf den neuen Controller (Codename „Roy“) und das VR-Headset (Codename „Deckard“ / „Steam Frame“) enthüllten.
- Tom’s Hardware & PC Gamer (Analysen August/September 2025): Fachartikel zur Einordnung der geleakten Hardware-Architektur und deren Leistungsvergleich zu aktuellen Konsolen (PS5/Xbox Series X).
- USPTO (US Patent and Trademark Office, September 2025): Öffentliche Einträge zu Valves Markenanmeldung für den Begriff „Steam Frame“, berichtet von The Verge und Ars Technica.
- GameSpot & SteamDeckHQ (November 2025): Berichte über Branchen-Insider, die das Veröffentlichungsfenster auf das erste Quartal 2026 (Q1) eingrenzten.
- Offizieller Steam Store (Stand 11. Januar 2026): Primärquelle für die aktuelle Verfügbarkeit des Steam Deck OLED und die Bestätigung, dass die neue stationäre Konsole noch nicht offiziell zum Kauf freigeschaltet ist.
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