Milliarden für OpenAI, Geduld bei Google & automatisierte Hacks
Montag, 22. Dezember 2025
Der heutige Tag ist geprägt von massiven Finanzbewegungen und strategischen Verzögerungen. Während im Hintergrund Milliardensummen für die nächste Runde der KI-Entwicklung mobilisiert werden, müssen Nutzer im Alltag etwas mehr Geduld aufbringen als erwartet. Gleichzeitig warnen Sicherheitsforscher vor einer neuen Ära der Cyberkriminalität, die ab 2026 vollautomatisiert ablaufen könnte.
Hier sind die wichtigsten KI-Neuigkeiten des Tages:
SoftBank plant 22,5-Milliarden-Dollar-Wette auf OpenAI
Berichten zufolge steht der japanische Tech-Investor SoftBank kurz vor einem historischen Deal: Bis Jahresende soll eine Finanzierung von 22,5 Milliarden Dollar für OpenAI finalisiert werden. Masayoshi Son, CEO von SoftBank, plant offenbar, diese Summe unter anderem durch Kredite zu finanzieren, die mit Anteilen am Chip-Designer Arm abgesichert sind. Dieser Schritt unterstreicht die aggressive Strategie von SoftBank, sich im Zentrum der „Superintelligenz“-Entwicklung zu positionieren.
Google: Gemini-Übergang dauert länger
Google hat bestätigt, dass die vollständige Ablösung des klassischen „Google Assistant“ durch das neue KI-Modell Gemini auf Smart-Home-Geräten länger dauern wird als ursprünglich geplant. Während Smartphones bereits umgestellt werden, erweisen sich Hardware-Integrationen in Smart Speakern und Displays als komplexer. Der ursprüngliche Zeitplan bis März 2026 wackelt, was darauf hindeutet, dass Google Qualität und Stabilität vor Schnelligkeit priorisiert.
Zusatzinfo: Gleichzeitig wurde der globale Rollout von Gemini 3 Flash in der Google-Suche abgeschlossen, was schnellere und logischere Antworten für Nutzer weltweit bedeutet.
Anthropic baut massive Infrastruktur mit Hut 8
Um mit dem Rechenhunger seiner Claude-Modelle Schritt zu halten, hat Anthropic eine Infrastruktur-Partnerschaft mit dem Mining- und Rechenzentrumsbetreiber Hut 8 bekannt gegeben. Ziel ist der Aufbau gigantischer Rechenkapazitäten (bis zu 2 Gigawatt Leistung), die ab 2027 bereitstehen sollen.
Dies ist ein klares Signal, dass die großen KI-Labore ihre Hardware-Basis für die übernächste Modellgeneration bereits jetzt zementsieren.
Warnung vor „Industrialisierter Cyberkriminalität“
Zwei neue Berichte von Trend Micro und der Boston Consulting Group (BCG) zeichnen ein düsteres Bild für 2026. Trend Micro prognostiziert, dass Cyberkriminalität im kommenden Jahr vollständig „industrialisiert“ und durch KI-Agenten automatisiert wird, sodass Angriffe ohne menschliches Zutun skalieren können.
Die BCG-Studie ergänzt, dass die Cyberrisiken in Unternehmen aktuell schneller wachsen als die implementierten Schutzmaßnahmen.
OpenAI veröffentlicht GPT-5.2-Codex
Für Entwickler gab es ebenfalls Neuigkeiten: OpenAI hat das spezialisierte Modell GPT-5.2-Codex veröffentlicht. Es zielt speziell auf komplexe Programmieraufgaben, Refactoring von Legacy-Code und verbesserte Cybersicherheit ab. Das Modell wird schrittweise ausgerollt, um Missbrauchspotenziale in der Softwareentwicklung frühzeitig zu erkennen.
Beliebte Beiträge
Testbericht: Microsoft Office 2024 Home
Microsoft Office 2024 Home ist da. Die Kaufversion bietet ein poliertes Design und Detail-Updates für Excel & PowerPoint. Doch die KI-Revolution (Copilot) fehlt komplett – diese bleibt M365 vorbehalten. Ein solides Paket für Abo-Gegner, aber ohne Zukunftsvision.
Jahreskalender 2024 in Excel erstellen
In unserem Tutorial beschreiben wir, wie Sie sich einen Jahreskalender 2024 mit Anzeige der Kalenderwoche und Feiertagen in Excel erstellen, und jedes Jahr neu verwenden können.
Aktienkurse in Excel importieren – Tutorial
Aktienkurse in Excel zu importieren ist gar nicht so schwer. Und es lässt sich eine Menge damit machen. Wir zeigen wie es auf direktem Weg ohne Office 365 geht.
Excel Haushaltsbuch erstellen – Mit Statistik – Tutorial
Excel Haushaltsbuch selbst erstellen mit grafischem Dashboard Statistiken, Trends und Datenschnitt. Mit Pivot Table und Pivot Chart geht so einiges.
Zufallsgenerator in Excel erstellen – Mit Analysefunktion
Zufallszahlen in Excel kann man mit einer Funktion erstellen. Aber mehr Möglichkeiten gibt es durch die Analysefunktion in Excel. Die ist zwar meist versteckt, aber leicht zu aktivieren
Datenbank mit Eingabemaske und Suchfunktion in Excel
So erstellen Sie eine Datenbank mit Eingabemaske und Suchfunktion OHNE VBA KENNTNISSE in Excel ganz einfach. Durch eine gut versteckte Funktion in Excel geht es recht einfach.





















