Weltweit größter Online-Händler Alibaba mit eigenem Chatbot
Wer bisher dachte das Amazon der größte Online-Händler der Welt sei, der hat sich geirrt. Denn im Bereich des Bruttowarenumsatzes im Online-Handel war Alibaba mit 1,15 Billionen Dollar die größte Macht der Welt, gefolgt von Amazon mit 575 Milliarden Dollar, JD.com mit 397 Milliarden Dollar und Pinduoduo mit 242 Milliarden Dollar. Von den 13 größten Unternehmen kamen sieben aus den USA, vier aus China und jeweils eins aus Kanada (Shopify, Platz 5) und Japan (Rakuten, Platz 10). Im Jahr 2020 wurden Waren im Wert von insgesamt 2,9 Billionen Dollar im E-Commerce umgesetzt, was einem Wachstum von 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (17,9 Prozent) entspricht. Shopify konnte dabei mit einem Geschäftswachstum auf 120 Milliarden Dollar am meisten beeindrucken.
Und natürlich lässt ein solcher Gigant wie Alibaba die Möglichkeiten von KI-Sprachsoftware nicht einfach ungenutzt an sich vorbeiziehen, und will nun mit der Sprachsoftware „Tongyi Qianwen“ einen eigenen Chatbot an den Start bringen.

Weltweit größter Online-Händler Alibaba mit eigenem Chatbot
Wer bisher dachte das Amazon der größte Online-Händler der Welt sei, der hat sich geirrt. Denn im Bereich des Bruttowarenumsatzes im Online-Handel war Alibaba mit 1,15 Billionen Dollar die größte Macht der Welt, gefolgt von Amazon mit 575 Milliarden Dollar, JD.com mit 397 Milliarden Dollar und Pinduoduo mit 242 Milliarden Dollar. Von den 13 größten Unternehmen kamen sieben aus den USA, vier aus China und jeweils eins aus Kanada (Shopify, Platz 5) und Japan (Rakuten, Platz 10). Im Jahr 2020 wurden Waren im Wert von insgesamt 2,9 Billionen Dollar im E-Commerce umgesetzt, was einem Wachstum von 20,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (17,9 Prozent) entspricht. Shopify konnte dabei mit einem Geschäftswachstum auf 120 Milliarden Dollar am meisten beeindrucken.
Und natürlich lässt ein solcher Gigant wie Alibaba die Möglichkeiten von KI-Sprachsoftware nicht einfach ungenutzt an sich vorbeiziehen, und will nun mit der Sprachsoftware „Tongyi Qianwen“ einen eigenen Chatbot an den Start bringen.

Alibaba mit eigenem Chatbot und sozialistischen Ansätzen
Alibaba mit eigenem Chatbot und sozialistischen Ansätzen
Ein neu vorgestelltes Konkurrenzangebot zum Textroboter ChatGPT von Alibaba, die Sprachsoftware „Tongyi Qianwen„, könnte für die Entwickler jedoch vorerst zum Problem werden. Die chinesische Internet-Regulierungsbehörde hat nämlich einen Entwurf für Vorschriften für KI-Dienstleistungen veröffentlicht, in dem 21 mögliche Auflagen für chinesische Unternehmen und Entwickler von KI-Sprachmodellen vorgestellt werden. Unter anderem müssen die Inhalte die „Grundwerte des Sozialismus“ widerspiegeln, dürfen keine störenden Informationen verbreiten und Diskriminierung verhindern.
Die Entwicklung von KI-Sprachmodellen befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium, und viele Modelle sind fehleranfällig und ungenau. Alibabas Chatbot ist zunächst auf das Geschäftsleben ausgerichtet und soll Dokumente oder E-Mails verfassen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie er sich im Rennen mit der Konkurrenz schlagen wird. Berichten zufolge hatte Alibabas Bot bereits ähnlich wie auch ChatGPT „Halluzinationen„, was bedeutet, dass er falsche Antworten gibt. Die chinesische Regulierungsbehörde will solchen falschen Inhalten nun Einhalt gebieten, was für Unternehmen wie Alibaba eine zusätzliche Hürde bei der Abwägung zwischen Innovation und Einhaltung von Vorschriften darstellen könnte.
Ein Experte betont, dass die frühzeitige Festlegung eindeutiger Regeln für Unternehmen auch helfen kann, das Risiko unerwarteter Ergebnisse zu minimieren. „Die Definition klarer Leitplanken durch China birgt auch Chancen„, sagt er. Allerdings sei es schwierig, eine Technologie zu regulieren, die sich so schnell entwickelt und so intelligent sei. Es werde täglich darüber berichtet, wie Internetnutzer die Schutzmechanismen zur Kontrolle von Chatbots umgehen. Alibaba ist nur das neueste Beispiel für ein chinesisches Unternehmen mit einem eigenen Chatbot. SenseTime, ein in Hongkong ansässiges KI-Unternehmen, stellte am Tag zuvor seinen Chatbot „SenseChat“ in einer Live-Demo vor, was zu einem kräftigen Anstieg des Aktienkurses führte. Auch die chinesische Suchmaschine Baidu demonstrierte ihren Chatbot „Ernie Bot„, der jedoch für weniger Begeisterung und einen fallenden Aktienkurs sorgte.
Ein KI-Fachmann stellt fest, dass chinesische Chatbots derzeit noch hinterherhinken und sich hauptsächlich auf die chinesische Sprache konzentrieren. Im Moment sei ChatGPT, die von OpenAI konzipierte und von Microsoft unterstützte Software, der „klare Marktführer und Goldstandard“ unter den Chatbots.
Auch die EU sucht nach staatlichen Vorschriften für die neue Technologie der Chatbots, und die italienische Datenschutzbehörde hat kürzlich für Aufsehen gesorgt, indem sie vorübergehend die Nutzung von ChatGPT im Land untersagt hat. Die Bedenken betrafen hauptsächlich die massenhafte Sammlung personenbezogener Daten und den Jugendschutz. Innerhalb von 20 Tagen muss OpenAI Maßnahmen ergreifen und Italien über diese informieren, um eine Strafe von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des Jahresumsatzes zu vermeiden.
Die EU-Kommission stellte bereits vor zwei Jahren den Entwurf einer KI-Verordnung vor, die voraussichtlich noch in diesem Jahr in Kraft treten wird. Laut Paul Lukowicz, Leiter des Forschungsbereichs Eingebettete Intelligenz am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, ist Regulierung in diesem Bereich dringend notwendig, da die Technologie die Welt auf eine Weise verändern wird, die wir heute noch nicht einmal erahnen können. Daher kann man sie nicht einfach unkontrolliert weiterentwickeln lassen.
Ein neu vorgestelltes Konkurrenzangebot zum Textroboter ChatGPT von Alibaba, die Sprachsoftware „Tongyi Qianwen„, könnte für die Entwickler jedoch vorerst zum Problem werden. Die chinesische Internet-Regulierungsbehörde hat nämlich einen Entwurf für Vorschriften für KI-Dienstleistungen veröffentlicht, in dem 21 mögliche Auflagen für chinesische Unternehmen und Entwickler von KI-Sprachmodellen vorgestellt werden. Unter anderem müssen die Inhalte die „Grundwerte des Sozialismus“ widerspiegeln, dürfen keine störenden Informationen verbreiten und Diskriminierung verhindern.
Die Entwicklung von KI-Sprachmodellen befindet sich jedoch noch in einem frühen Stadium, und viele Modelle sind fehleranfällig und ungenau. Alibabas Chatbot ist zunächst auf das Geschäftsleben ausgerichtet und soll Dokumente oder E-Mails verfassen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie er sich im Rennen mit der Konkurrenz schlagen wird. Berichten zufolge hatte Alibabas Bot bereits ähnlich wie auch ChatGPT „Halluzinationen„, was bedeutet, dass er falsche Antworten gibt. Die chinesische Regulierungsbehörde will solchen falschen Inhalten nun Einhalt gebieten, was für Unternehmen wie Alibaba eine zusätzliche Hürde bei der Abwägung zwischen Innovation und Einhaltung von Vorschriften darstellen könnte.
Ein Experte betont, dass die frühzeitige Festlegung eindeutiger Regeln für Unternehmen auch helfen kann, das Risiko unerwarteter Ergebnisse zu minimieren. „Die Definition klarer Leitplanken durch China birgt auch Chancen„, sagt er. Allerdings sei es schwierig, eine Technologie zu regulieren, die sich so schnell entwickelt und so intelligent sei. Es werde täglich darüber berichtet, wie Internetnutzer die Schutzmechanismen zur Kontrolle von Chatbots umgehen. Alibaba ist nur das neueste Beispiel für ein chinesisches Unternehmen mit einem eigenen Chatbot. SenseTime, ein in Hongkong ansässiges KI-Unternehmen, stellte am Tag zuvor seinen Chatbot „SenseChat“ in einer Live-Demo vor, was zu einem kräftigen Anstieg des Aktienkurses führte. Auch die chinesische Suchmaschine Baidu demonstrierte ihren Chatbot „Ernie Bot„, der jedoch für weniger Begeisterung und einen fallenden Aktienkurs sorgte.
Ein KI-Fachmann stellt fest, dass chinesische Chatbots derzeit noch hinterherhinken und sich hauptsächlich auf die chinesische Sprache konzentrieren. Im Moment sei ChatGPT, die von OpenAI konzipierte und von Microsoft unterstützte Software, der „klare Marktführer und Goldstandard“ unter den Chatbots.
Auch die EU sucht nach staatlichen Vorschriften für die neue Technologie der Chatbots, und die italienische Datenschutzbehörde hat kürzlich für Aufsehen gesorgt, indem sie vorübergehend die Nutzung von ChatGPT im Land untersagt hat. Die Bedenken betrafen hauptsächlich die massenhafte Sammlung personenbezogener Daten und den Jugendschutz. Innerhalb von 20 Tagen muss OpenAI Maßnahmen ergreifen und Italien über diese informieren, um eine Strafe von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des Jahresumsatzes zu vermeiden.
Die EU-Kommission stellte bereits vor zwei Jahren den Entwurf einer KI-Verordnung vor, die voraussichtlich noch in diesem Jahr in Kraft treten wird. Laut Paul Lukowicz, Leiter des Forschungsbereichs Eingebettete Intelligenz am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, ist Regulierung in diesem Bereich dringend notwendig, da die Technologie die Welt auf eine Weise verändern wird, die wir heute noch nicht einmal erahnen können. Daher kann man sie nicht einfach unkontrolliert weiterentwickeln lassen.
Beliebte Beiträge
Die Abo-Falle: Wie Netflix, Spotify & Co. uns unbemerkt arm machen
Kleine Abos, große Kosten: "Subscription Creep" leert Ihr Konto. Viele zahlen Hunderte Euros unbemerkt für Dienste, die sie nicht nutzen. Verstehen Sie die Psychologie der Abo-Falle und lernen Sie, mit einem 3-Schritte-Audit die Kontrolle zurückzugewinnen.
Meta vor Gericht: Kippt jetzt der Abo-Zwang?
Wer Facebook werbefrei will, muss zahlen – oder umfassendem Tracking zustimmen. Gegen dieses Modell läuft nun eine Abhilfeklage. Kippt der Abo-Zwang vor Gericht? Erfahren Sie, warum Verbraucherschützer die Praxis für illegal halten und was das für Nutzer bedeutet.
Nvidia vor dem Showdown: Insider verkaufen – Platzt jetzt die KI-Blase?
Nvidia vor den Schicksals-Zahlen: Insider wie Peter Thiel verkaufen massiv Aktien. Ist der KI-Hype vorbei oder bietet der Dip Chancen? Aktuelle Analyse.
Der Temu-Effekt: Wie Glücksräder & Billig-Deals uns süchtig machen
Temu & Shein sind mehr als Shops – sie sind Casinos. Sie nutzen 'Gamification' (Glücksräder, Countdowns) und App-Zwang (Push-Nachrichten), um Ihr Gehirn zu kapern. Verstehen Sie die Psychologie, die Sie zum Impulskauf zwingt, und lernen Sie, wie Sie widerstehen.
Buy-Now-Pay-Later- Wenn Bequemlichkeit zur Falle wird
"Buy Now, Pay Later" (BNPL) lockt mit bequemen Raten, wird aber schnell zur Schuldenfalle. Erfahren Sie, welche Risiken (Mahngebühren, SCHUFA) drohen und wie Sie Klarna, PayPal & Co. verantwortungsvoll nutzen, ohne den Überblick zu verlieren.
Warum der Black Friday so viele Menschen in die Schulden treibt
Der Black Friday lockt mit Top-Deals, doch der Konsumrausch führt viele in die Schulden. Aggressives Marketing (FOMO) und "Buy Now, Pay Later"-Dienste (BNPL) senken die Hemmschwelle. Lesen Sie, wie Sie die psychologischen Fallen erkennen und finanziell sicher bleiben.
Beliebte Beiträge
Die Abo-Falle: Wie Netflix, Spotify & Co. uns unbemerkt arm machen
Kleine Abos, große Kosten: "Subscription Creep" leert Ihr Konto. Viele zahlen Hunderte Euros unbemerkt für Dienste, die sie nicht nutzen. Verstehen Sie die Psychologie der Abo-Falle und lernen Sie, mit einem 3-Schritte-Audit die Kontrolle zurückzugewinnen.
Meta vor Gericht: Kippt jetzt der Abo-Zwang?
Wer Facebook werbefrei will, muss zahlen – oder umfassendem Tracking zustimmen. Gegen dieses Modell läuft nun eine Abhilfeklage. Kippt der Abo-Zwang vor Gericht? Erfahren Sie, warum Verbraucherschützer die Praxis für illegal halten und was das für Nutzer bedeutet.
Nvidia vor dem Showdown: Insider verkaufen – Platzt jetzt die KI-Blase?
Nvidia vor den Schicksals-Zahlen: Insider wie Peter Thiel verkaufen massiv Aktien. Ist der KI-Hype vorbei oder bietet der Dip Chancen? Aktuelle Analyse.
Der Temu-Effekt: Wie Glücksräder & Billig-Deals uns süchtig machen
Temu & Shein sind mehr als Shops – sie sind Casinos. Sie nutzen 'Gamification' (Glücksräder, Countdowns) und App-Zwang (Push-Nachrichten), um Ihr Gehirn zu kapern. Verstehen Sie die Psychologie, die Sie zum Impulskauf zwingt, und lernen Sie, wie Sie widerstehen.
Buy-Now-Pay-Later- Wenn Bequemlichkeit zur Falle wird
"Buy Now, Pay Later" (BNPL) lockt mit bequemen Raten, wird aber schnell zur Schuldenfalle. Erfahren Sie, welche Risiken (Mahngebühren, SCHUFA) drohen und wie Sie Klarna, PayPal & Co. verantwortungsvoll nutzen, ohne den Überblick zu verlieren.
Warum der Black Friday so viele Menschen in die Schulden treibt
Der Black Friday lockt mit Top-Deals, doch der Konsumrausch führt viele in die Schulden. Aggressives Marketing (FOMO) und "Buy Now, Pay Later"-Dienste (BNPL) senken die Hemmschwelle. Lesen Sie, wie Sie die psychologischen Fallen erkennen und finanziell sicher bleiben.





















