Tausende Chip-Fabriken in China schliessen Ihre Werke
Laut einem Bericht der DigiTimes haben zwischen 2021 und 2022 etwa 10.000 chinesische Unternehmen, die auf die Entwicklung von Chips spezialisiert waren, ihre Betriebe eingestellt.
Im Rahmen der „Made in China 2025„-Strategie hat die chinesische Regierung verstärkte Bemühungen unternommen, die heimische Halbleiterindustrie zu stärken. Dies führte in den letzten Jahren zu einer Welle von Unternehmensgründungen, bei der Tausende neuer Unternehmen in der Chip-Branche entstanden sind. Allerdings hat diese Strategie aus verschiedenen Gründen nicht wirklich funktioniert, weshalb jetzt die meisten Ihre Werke wieder geschlossen haben.

Tausende Chip-Fabriken in China schliessen Ihre Werke
Laut einem Bericht der DigiTimes haben zwischen 2021 und 2022 etwa 10.000 chinesische Unternehmen, die auf die Entwicklung von Chips spezialisiert waren, ihre Betriebe eingestellt.
Im Rahmen der „Made in China 2025„-Strategie hat die chinesische Regierung verstärkte Bemühungen unternommen, die heimische Halbleiterindustrie zu stärken. Dies führte in den letzten Jahren zu einer Welle von Unternehmensgründungen, bei der Tausende neuer Unternehmen in der Chip-Branche entstanden sind. Allerdings hat diese Strategie aus verschiedenen Gründen nicht wirklich funktioniert, weshalb jetzt die meisten Ihre Werke wieder geschlossen haben.

Chinas Abhängigkeit von importierten Chips bleibt
Chinas Abhängigkeit von importierten Chips bleibt
Im Jahr 2014 führte China im Rahmen der „Made in China 2025„-Strategie den Nationalen Integrierten Schaltkreis-Industrie-Investitionsfonds, auch bekannt als „Big Fund„, mit einem Volumen von 22 Milliarden US-Dollar ein, um seine Abhängigkeit von importierten Chips zu verringern. Bisher blieb jedoch der Erfolg aus. Aktuell werden lediglich 16 Prozent der Halbleiter in China lokal produziert, und diese gehören in jeder Kategorie zu den anspruchslosesten. Im vergangenen Jahr kündigte China einen zweiten „Big Fund“ an, um weitere 29 Milliarden US-Dollar in die Halbleiterentwicklung zu investieren. Trotz dieser Bemühungen importiert China immer noch etwa 90 Prozent seiner benötigten Chips.
Dabei hat die Schließung der Chip-Hersteller ganz unterschiedliche Gründe. In der Vergangenheit gab es beispielsweise einen erheblichen Missbrauch von Subventionen und Korruption. Darüber hinaus spielt der „menschliche Faktor“ eine entscheidende Rolle: Viele neue chinesische Unternehmen verfügten nicht über das erforderliche Management-Know-how, um wettbewerbsfähige Chips zu entwickeln oder herzustellen. Darüber hinaus mangelt es in China an ausreichend qualifizierten Fachkräften, die in diesem High-Tech-Bereich arbeiten können. Der größte Chiphersteller weltweit bleibt unangefochten Samsung mit Sitz in Südkorea.
Die chinesische Zero-Covid-Politik hat ebenfalls zur Pleitewelle beigetragen, da sie im letzten Jahr zu einem Zusammenbruch der Produktion in vielen Industrieländern der Welt, und in der Folge auch Konsums führte, und damit die Nachfrage nach einheimischen Chips erheblich beeinträchtigte. Zusätzlich verhindern die US-Sanktionen die Einfuhr dringend benötigter Technologie und Know-how nach China.
Das fortschrittlichste chinesische Chip-Unternehmen ist die Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMIC) mit Sitz in Shanghai. Ähnlich wie Huawei steht SMIC auf den Überwachungslisten des US-Handels- und Verteidigungsministeriums, was seinen Zugang zu US-Technologie und Finanzierung stark einschränkt. Ohne ausländische Unterstützung ist SMIC noch weit davon entfernt, beispielsweise einen Chip wie den Kirin 9000 für Smartphones herzustellen.
Der Kirin 9000, wie auch andere führende CPUs, wurde für Silizium-Wafer mit einer Größe von fünf Nanometern entwickelt. Bei Halbleitern gilt: Je kleiner, desto besser. Derzeit kann SMIC nur Chips mit 14 Nanometern produzieren. Obwohl Pläne für die Herstellung von Chips mit sieben Nanometern angekündigt wurden, fehlen ihnen die entsprechenden Maschinen und Werkzeuge, um diese Pläne zu verwirklichen.
George Calhoun, Professor am Stevens Institute of Technology in New Jersey, beschreibt in einem Interview mit dem Discourse die „Pekinger Kunst des Scheiterns„: Es handelt sich um ein von oben verordnetes, an das sowjetische Modell angelehntes Programm, bei dem viel Geld investiert und Subventionen für alle bereitgestellt werden. Dies wurde bereits mehrmals versucht. In der jüngsten Runde hat Peking ein neues Set an Anreizen für Halbleiterunternehmen eingeführt.
Wie Albert Einstein schon sehr treffend sagte: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“
Im Jahr 2014 führte China im Rahmen der „Made in China 2025„-Strategie den Nationalen Integrierten Schaltkreis-Industrie-Investitionsfonds, auch bekannt als „Big Fund„, mit einem Volumen von 22 Milliarden US-Dollar ein, um seine Abhängigkeit von importierten Chips zu verringern. Bisher blieb jedoch der Erfolg aus. Aktuell werden lediglich 16 Prozent der Halbleiter in China lokal produziert, und diese gehören in jeder Kategorie zu den anspruchslosesten. Im vergangenen Jahr kündigte China einen zweiten „Big Fund“ an, um weitere 29 Milliarden US-Dollar in die Halbleiterentwicklung zu investieren. Trotz dieser Bemühungen importiert China immer noch etwa 90 Prozent seiner benötigten Chips.
Dabei hat die Schließung der Chip-Hersteller ganz unterschiedliche Gründe. In der Vergangenheit gab es beispielsweise einen erheblichen Missbrauch von Subventionen und Korruption. Darüber hinaus spielt der „menschliche Faktor“ eine entscheidende Rolle: Viele neue chinesische Unternehmen verfügten nicht über das erforderliche Management-Know-how, um wettbewerbsfähige Chips zu entwickeln oder herzustellen. Darüber hinaus mangelt es in China an ausreichend qualifizierten Fachkräften, die in diesem High-Tech-Bereich arbeiten können. Der größte Chiphersteller weltweit bleibt unangefochten Samsung mit Sitz in Südkorea.
Die chinesische Zero-Covid-Politik hat ebenfalls zur Pleitewelle beigetragen, da sie im letzten Jahr zu einem Zusammenbruch der Produktion in vielen Industrieländern der Welt, und in der Folge auch Konsums führte, und damit die Nachfrage nach einheimischen Chips erheblich beeinträchtigte. Zusätzlich verhindern die US-Sanktionen die Einfuhr dringend benötigter Technologie und Know-how nach China.
Das fortschrittlichste chinesische Chip-Unternehmen ist die Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMIC) mit Sitz in Shanghai. Ähnlich wie Huawei steht SMIC auf den Überwachungslisten des US-Handels- und Verteidigungsministeriums, was seinen Zugang zu US-Technologie und Finanzierung stark einschränkt. Ohne ausländische Unterstützung ist SMIC noch weit davon entfernt, beispielsweise einen Chip wie den Kirin 9000 für Smartphones herzustellen.
Der Kirin 9000, wie auch andere führende CPUs, wurde für Silizium-Wafer mit einer Größe von fünf Nanometern entwickelt. Bei Halbleitern gilt: Je kleiner, desto besser. Derzeit kann SMIC nur Chips mit 14 Nanometern produzieren. Obwohl Pläne für die Herstellung von Chips mit sieben Nanometern angekündigt wurden, fehlen ihnen die entsprechenden Maschinen und Werkzeuge, um diese Pläne zu verwirklichen.
George Calhoun, Professor am Stevens Institute of Technology in New Jersey, beschreibt in einem Interview mit dem Discourse die „Pekinger Kunst des Scheiterns„: Es handelt sich um ein von oben verordnetes, an das sowjetische Modell angelehntes Programm, bei dem viel Geld investiert und Subventionen für alle bereitgestellt werden. Dies wurde bereits mehrmals versucht. In der jüngsten Runde hat Peking ein neues Set an Anreizen für Halbleiterunternehmen eingeführt.
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