Hilfe, mein Chef ist ein Deepfake! Warum wir 2026 niemandem mehr trauen
Es ist Freitagnachmittag, 14:30 Uhr im Jahr 2026. Sie sind gedanklich schon im Wochenende, als Microsoft Teams klingelt. Ein Videoanruf vom CEO. Ihr Puls schießt hoch. Sie nehmen ab.
Da ist er. Der Chef. Er sitzt in seinem Büro (oder ist das ein virtueller Hintergrund der Malediven?), sieht ein bisschen müde aus wie immer, und seine Stimme hat diesen typischen, leicht genervten Unterton.
„Müller,“ sagt er. „Hören Sie zu. Es brennt. Wir haben eine einmalige Chance für eine Übernahme in Asien. Ich brauche eine Sofortüberweisung von 250.000 Euro auf dieses Konto in Singapur. Jetzt gleich! Die Compliance weiß Bescheid, aber die sind schon im Wochenende. Machen Sie es einfach. Vertrauen Sie mir.“
Sie zögern. Irgendetwas stimmt nicht. Hat er gerade zweimal hintereinander geblinzelt, ohne dass sich seine Augenbrauen bewegt haben? Und seit wann sagt der Chef „bitte“?
Herzlich willkommen in der schönen neuen Welt des Jahres 2026. Das Jahr, in dem der „Enkeltrick“ erwachsen geworden ist, einen Anzug angezogen hat und jetzt CEO spielt. Wir sprechen über Deepfakes im Büroalltag. Und ja, wir dürfen darüber lachen – solange wir trotzdem verdammt vorsichtig sind.

Die neue Realität: Wenn die KI besser schauspielert als Hollywood
Woran Sie erkennen, dass Ihr Chef nur Pixelmatsch ist
Werden Sie zum professionellen Paranoiker
Fazit: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist überlebenswichtig
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