Googles Coding-Monster, NASAs Lebens-Fund & TSMCs 3D-Revolution: KI-News vom 27. Januar
Dienstag, 27. Januar 2026
Der „Coding-Krieg“ geht in die nächste Runde: Google antwortet direkt auf Anthropics Vorstoß vom Freitag. Währenddessen richtet die KI den Blick zu den Sternen und findet Dinge, die menschlichen Astronomen verborgen blieben, und TSMC verschiebt die Grenzen der Physik.
Die wichtigsten KI-Neuigkeiten des Tages:
Google: „Gemini Code Ultra“ übernimmt Android Studio
Nur vier Tage nach dem Release von „Claude Engineer“ schlägt Google zurück. Heute wurde „Gemini Code Ultra“ als natives Update für Android Studio veröffentlicht. Das Modell wurde speziell auf die riesigen Codebasen von Google-Apps trainiert und soll in der Lage sein, veralteten Java-Code vollautomatisch in modernes Kotlin zu refactorn und dabei Sicherheitslücken zu schließen.
Erste Tester berichten, dass die KI ganze Modul-Updates ohne menschliches Eingreifen durchführt.
NASA: KI entdeckt „Erde 2.0“-Kandidaten im Rauschen
Ein sensationeller Fund gelingt der NASA in Zusammenarbeit mit IBM. Eine neue KI, die darauf trainiert ist, das „Rauschen“ in den Daten des James-Webb-Teleskops zu filtern, hat in alten Datensätzen eine bisher übersehene Signatur gefunden. Auf dem Exoplaneten K2-18b wurden eindeutige Hinweise auf Dimethylsulfid (ein Molekül, das auf der Erde nur von Lebewesen produziert wird) bestätigt.
Die KI konnte Muster erkennen, die für menschliche Analysten zu schwach waren.
OpenAI: Start der „Academy“ (ohne Hausaufgaben-Hilfe)
Um den Ruf im Bildungssektor zu retten, hat Sam Altman heute „OpenAI Academy“ gelauncht. Diese Plattform für Schulen bietet jedem Schüler einen persönlichen KI-Tutor. Der entscheidende Unterschied zu ChatGPT: Der „Socratic Mode“ ist fest aktiviert. Die KI schreibt keine Aufsätze und löst keine Gleichungen direkt, sondern stellt Gegenfragen und führt den Schüler zur Lösung.
Microsoft integriert den Dienst ab sofort kostenlos in „Teams for
TSMC: Der „3D-Super-Chip“ ist fertig
Der taiwanische Chip-Gigant TSMC hat auf seinem Technology Symposium heute den Durchbruch bei der CoWoS-L-Technologie (Chip-on-Wafer-on-Substrate) verkündet. Das neue Verfahren ermöglicht es, Speicher und Logik-Chips vertikal in 12 Schichten zu stapeln, ohne dass sie überhitzen.
Dadurch ist es Nvidia möglich, auf dem kommenden „Rubin“-Chip fast doppelt so viel Speicher unterzubringen wie bisher, was für das Training von GPT-6 und Co. essenziell ist.
Quellenangaben:
- Android Developers Blog – „Introducing Gemini Code Ultra: The end of legacy code debt.“
- NASA / JPL News – „AI-driven analysis confirms biosignatures on K2-18b in James Webb data.“
- OpenAI Blog – „Launching OpenAI Academy: Personalized tutoring, not cheating.“
- TSMC Press Center – „Breakthrough in 3D-Stacking: CoWoS-L mass production begins.“
Beliebte Beiträge
Lohnt sich der Kauf von Office 2019?
Wir klären die neuen Funktionen von Microsoft Office 2019, und auch ob und für wen sich ein Kauf lohnt.


























