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Wir haben eine Marktanalyse und Prognose für 2025/2026 erstellt: Was nach dem M4-iPad und dem Galaxy Tab S10 vermutlich kommt.
Wenn wir den Blick auf den Horizont 2025/2026 richten, sehen wir, dass das Tablet seine Pubertät hinter sich lässt. Die Jahre der Identitätsfindung („Ist es ein Computer oder ein großes Handy?“) enden. Stattdessen bewegen wir uns auf eine Zweiteilung des Marktes zu: Hochspezialisierte Arbeitsmaschinen und völlig neue, faltbare Hybrid-Kategorien.
Die zentralen Entwicklungen, die für 2025 und 2026 den Tablet-Markt aus unserer Sicht dominieren werden wollen wir in diesem Artikel zusammenfassen.

Apple Roadmap 2026: Das „Foldable“-Vorspiel & OLED für alle
Während 2024 das Jahr des iPad Pro war, wird 2026 voraussichtlich das Jahr, in dem die Display-Technologie in der Breite demokratisiert wird – und Apple erste Schritte in Richtung Falt-Technik macht.
OLED-Expansion (iPad mini & Air): Der größte Sprung für den Massenmarkt ist der Wechsel auf OLED-Panels für das iPad mini und das iPad Air (prognostiziert für 2026). Das bedeutet, dass das tiefe Schwarz und die Brillanz, die bisher der Pro-Serie vorbehalten waren, zum Standard werden. Besonders beim iPad mini wird dies das „Jelly Scrolling“-Problem endgültig beerdigen.
Das Faltbare Paradox: Analysten (u.a. Ming-Chi Kuo) erwarten Apples erstes faltbares Gerät („iPhone Fold“ oder ein Hybrid) eher für Ende 2026. Wichtig für Tablet-Nutzer: Dieses Gerät wird wahrscheinlich als Brücke fungieren. Ein 7-8 Zoll Gerät, das sich auf Smartphone-Größe faltet, könnte das iPad mini langfristig ersetzen oder ergänzen. Das riesige 20-Zoll-Falt-MacBook/iPad scheint hingegen eher ein Thema für 2027+ zu sein.
M5 Chip-Generation: Für das iPad Pro (2025/2026 Refresh) steht der M5-Chip an. Der Fokus wird hier weniger auf noch mehr CPU-Leistung liegen (die ohnehin schon Overkill ist), sondern auf einer dedizierten NPU (Neural Processing Unit) der nächsten Generation, um komplexe KI-Modelle lokal und ohne Cloud-Verzögerung zu berechnen.
Samsung & Android 2026: Der Kampf um die „Flex“-Vorherrschaft
Samsung ist bei Foldables der Pionier und wird diesen Vorsprung 2025/2026 nutzen, um Tablets neu zu denken.
Galaxy Tab S11 / S12 Ultra: Erwartet wird eine Verfeinerung der Ultra-Serie. Der Trend geht zu noch dünneren Rändern und robusteren Materialien („Armor Aluminum“-Upgrades), um die riesigen 14,6-Zoll-Platten mobiler zu machen.
Tri-Fold & Rollables: Während Apple sein erstes Foldable plant, könnte Samsung 2026 bereits erste „Multi-Fold“-Konzepte (zweifach faltbar) oder rollbare Displays (Slidables) in Serie bringen. Ein Tablet, das sich von 8 auf 13 Zoll ausziehen lässt, wäre der „Heilige Gral“ für mobile Produktivität.
Prozessor-Diversifizierung: Ein spannender Trend für 2026 ist der potenzielle Markteintritt von Nvidia (in Kooperation mit MediaTek) in den ARM-CPU-Markt für Windows-Tablets. Das könnte die Monopolstellung von Qualcomm und Apple im High-End-Bereich aufbrechen und Windows-Tablets endlich die Grafikpower geben, die Gamer sich wünschen.
Display-Tech 2026: Das Warten auf MicroLED
Ein Dämpfer für Tech-Enthusiasten: Die lange erwartete MicroLED-Technologie (noch heller als OLED, kein Einbrennen) wird auch 2026 wohl noch nicht im Massenmarkt für Tablets ankommen. Die Produktionskosten bleiben zu hoch.
Der Standard 2026: Stattdessen wird Tandem-OLED (zwei Lichtschichten für extreme Helligkeit) der Goldstandard im High-End bleiben.
Under-Display Cameras (UDC): Bis 2026 könnten wir endlich Tablets sehen, bei denen die Frontkamera unsichtbar unter dem Display verschwindet, ohne dass die Bildqualität bei Videocalls leidet. Apple testet hierfür angeblich neue Sensortechnologien für seine 2026er Geräte.
Software: Von „Assistenten“ zu „Agenten“
Das größte Software-Thema für 2025/2026 ist der Übergang von reaktiver zu proaktiver KI.
Agentic AI: Tablets werden nicht mehr nur auf Befehle warten („Schreibe eine Mail“), sondern Aufgaben autonom erledigen („Plane meine Reise für nächste Woche, buche Flüge und trage alles in den Kalender ein“). Die großen Bildschirme von Tablets eignen sich perfekt als Dashboard, um diese KI-Agenten zu überwachen.
Betriebssystem-Verschmelzung: Die Grenzen zwischen iPadOS/Android und macOS/Windows werden weiter verschwimmen. Für 2026 erwarten Experten, dass Apple iPadOS noch mehr Desktop-Features (wie echtes Fenstermanagement und Terminal-Zugriff für Entwickler) spendiert, um die M5-Power zu rechtfertigen.
Nischen-Trend: Das „E-Paper“ Tablet wird farbig und schnell
Ein Gegentrend zum OLED-Wettrüsten wird sich 2026 festigen: Die Gallery 3 Color E-Ink Technologie (oder deren Nachfolger) wird so schnell werden, dass E-Ink-Tablets nicht mehr nur zum Lesen taugen, sondern flüssiges Schreiben und einfaches Web-Browsing in Farbe ermöglichen – bei Wochenlanger Akkulaufzeit. Dies zielt auf den Bildungssektor und Akademiker ab.
Worauf warten?
Wenn du heute überlegst, ob du kaufen oder warten sollst:
- Warte auf 2026, wenn: Du ein Fan des iPad mini bist (wegen OLED) oder wenn du hoffst, dass ein faltbares Apple-Gerät deinen Workflow revolutioniert. Auch wer auf leistungsfähigere Windows-on-ARM Tablets hofft (Nvidia/MediaTek Chips), sollte Geduld haben.
- Kaufe jetzt (2024/25), wenn: Du ein klassisches 11-13 Zoll Tablet suchst. Die aktuelle OLED-Generation (M4 iPad Pro, Tab S9/S10) ist so ausgereift, dass die Sprünge bis 2026 eher evolutionär als revolutionär sein werden.
2026 wird technologisch das Jahr, in dem faltbare Displays den „Gimmick“-Status endgültig verlieren und OLED selbst in der Mittelklasse zur Pflicht wird.
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