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Smartwatch vs. Fitness-Armband: Brauche ich wirklich GPS?

Stehen Sie auch vor dem Regal (oder dem Onlineshop) und fragen sich: „Warum kostet das eine Gerät 40 Euro und das andere 400 Euro?“ Die Antwort liegt oft in drei Buchstaben: GPS.

Die Entscheidung zwischen einer vollwertigen Smartwatch und einem schlanken Fitness-Armband hängt maßgeblich davon ab, wie Sie trainieren und ob Sie Ihr Smartphone dabei gerne mitschleppen. In diesem Guide klären wir, was der Unterschied zwischen „echtem“ und „verbundenem“ GPS ist und welcher Typ Sie sind.

In diesem Artikel wollen wir Ihnen auf Basis Ihrer Nutzungsgewohnheiten Hilfestellung bei der Kaufentscheideung mit auf den Weg geben.

Smartwatch vs. Fitness-Armband

Themenübersicht

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Was bedeutet GPS bei Wearables überhaupt?

Bevor wir entscheiden, ob Sie es brauchen, müssen wir ein technisches Detail klären, das Hersteller gerne im Kleingedruckten verstecken. Es gibt zwei Arten von GPS bei Trackern:

1. Integriertes GPS (Built-in GPS)

  • Der Empfängerchip sitzt direkt in der Uhr.
  • Das bedeutet: Die Uhr weiß eigenständig, wo Sie sind. Sie zeichnet Ihre Laufstrecke, Ihr Tempo und die Distanz auf, ohne dass ein Handy in der Nähe sein muss.

2. Connected GPS (Verbundes GPS)

  • Das Gerät hat keinen eigenen GPS-Empfänger.
  • Das bedeutet: Die Uhr „leiht“ sich das GPS-Signal Ihres Smartphones per Bluetooth. Wenn Sie laufen gehen wollen und eine Karte der Strecke sehen möchten, muss das Handy zwingend in der Hosentasche dabei sein.

Welcher Typ sind Sie?

Um die Frage „Brauche ich das?“ zu beantworten, müssen wir Ihren Trainingsalltag anschauen. Finden Sie sich in einem dieser Profile wieder?

Typ A: Der „Outdoor-Freiheits-Liebhaber“

  • Sie gehen Joggen, Radfahren oder Wandern. Sie finden große Handys in der Sporthose nervig, weil sie wackeln oder schwer sind. Sie wollen beim Laufen einfach nur abschalten und keine Anrufe bekommen.
  • Urteil: Sie brauchen zwingend integriertes GPS.
  • Warum? Ohne Handy misst ein einfaches Armband die Distanz nur anhand von Schritten. Das ist extrem ungenau (bis zu 20% Abweichung). Wenn Sie wissen wollen, ob Sie heute wirklich 5 km oder nur 4,6 km gelaufen sind, führt kein Weg am integrierten GPS vorbei.
  • Empfehlung: Garmin Forerunner, Apple Watch, Fitbit Charge 6 (einer der wenigen Tracker mit GPS).
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Typ B: Der „Fitness-Studio-Gänger“

  • Ihr Training findet drinnen statt: Laufband, Hanteltraining, Yoga, Spinning-Kurs. Oder Sie gehen draußen spazieren, haben aber sowieso immer das Handy dabei, um Podcasts oder Musik zu hören.
  • Urteil: Sie brauchen kein integriertes GPS.
  • Warum? Indoor gibt es kein GPS-Signal (und Sie bewegen sich nicht vom Fleck). Draußen übernimmt Ihr Handy das Tracking via „Connected GPS“. Ein teurer GPS-Chip in der Uhr wäre für Sie rausgeschmissenes Geld und unnötiger Ballast.
  • Empfehlung: Xiaomi Smart Band, Fitbit Inspire, Huawei Band.

Typ C: Der „Daten-Nerd“

  • Sie wollen nicht nur wissen, dass Sie gelaufen sind, sondern auch wie schnell Sie an welchem Hügel waren (Pace-Analyse).
  • Urteil: Sie brauchen integriertes GPS.
  • Warum? Die GPS-Daten von Smartphones sind oft ungenauer, besonders wenn das Handy tief im Rucksack oder in der Tasche vergraben ist. Uhren am Handgelenk haben freien „Sichtkontakt“ zum Himmel und liefern präzisere Geschwindigkeitsdaten.

Vor- und Nachteile im Direktvergleich

Warum bauen Hersteller nicht einfach überall GPS ein? Weil es seinen Preis hat – nicht nur in Euro.

Feature Fitness-Armband (meist ohne GPS) Smartwatch (meist mit GPS)
Akkulaufzeit Gigantisch. 7 bis 20 Tage sind normal. Ohne GPS-Modul verbraucht das Gerät kaum Energie. Mäßig. 1 bis 3 Tage. Aktives GPS saugt den Akku leer (oft in 5-10 Stunden Training).
Größe & Komfort Schlank, leicht, stört nicht beim Schlafen. Oft klobiger und schwerer, da Antennen und größere Akkus Platz brauchen.
Preis Günstig (30 € – 90 €). Teurer (150 € – 800 €).
Genauigkeit Schätzt Distanz oft nur (außer bei Handy-Verbindung). Misst Distanz exakt.

Das Problem mit dem „Hybrid“

Es gibt eine Ausnahme, die oft für Verwirrung sorgt: Hochwertige Fitness-Tracker wie der Fitbit Charge 6. Er sieht aus wie ein schmales Armband, hat aber integriertes GPS.

Das klingt nach der perfekten Lösung, hat aber einen Haken: Der Akku. Da kleine Armbänder nur winzige Batterien haben, zieht das GPS den Akku extrem schnell leer. Wer mit einem solchen Armband 2 Stunden laufen geht, verliert oft 30-40% der Ladung. Eine große Laufuhr (z.B. Garmin Fenix) verliert dabei vielleicht 5%.

Fazit hierzu: Wenn Sie nur ab und zu eine kurze 5km-Runde drehen, ist ein Armband mit GPS toll. Planen Sie Marathon-Training oder lange Wanderungen, brauchen Sie eine Uhr mit großem Akku (Smartwatch/Sportuhr).

Entscheidungshilfe: Die Checkliste

Kaufen Sie ein Gerät mit integriertem GPS, wenn:

  • [ ] Sie beim Sport kein Handy dabei haben wollen.
  • [ ] Sie exakte Daten zu Tempo (Pace) und Distanz benötigen.
  • [ ] Sie Ihre Laufrouten nachträglich auf einer Karte ansehen wollen.
  • [ ] Sie bereit sind, das Gerät öfter aufzuladen (alle paar Tage).

Greifen Sie zum günstigeren Armband (ohne GPS / Connected GPS), wenn:

  • [ ] Sie hauptsächlich Schritte zählen und den Schlaf überwachen wollen.
  • [ ] Sie fast nur Indoor-Sport (Gym, Yoga) treiben.
  • [ ] Sie beim Spazieren/Laufen ohnehin das Handy für Musik/Notfälle dabei haben.
  • [ ] Sie das Gerät nur alle 2 Wochen aufladen möchten.
  • [ ] Sie ein kleines Budget haben (< 60 €).
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Fazit: Ehrlichkeit spart Geld

Die meisten Menschen überschätzen, wie oft sie GPS wirklich brauchen. Hand aufs Herz: Wenn Sie dreimal die Woche joggen gehen und dabei Spotify über das Handy hören, reicht ein günstiges Fitness-Armband mit „Connected GPS“ völlig aus. Die Daten sind fast identisch, Sie sparen aber gut 100 bis 200 Euro.

Wenn aber das Gefühl der Freiheit – einfach loslaufen, ohne Ballast, nur Sie und die Strecke – Ihr Ziel ist, dann ist der Aufpreis für eine Uhr mit integriertem GPS jeden Cent wert.

Über den Autor:

Michael W. Suhr | Baujahr 1974Dipl. Betriebswirt | Webdesign- und Beratung | Office Training
Nach 20 Jahren in der Logistik habe ich mein Hobby welches mich seit Mitte der 1980er Jahre begleitet zum Beruf gemacht, und bin seit Anfang 2015 als Freelancer im Bereich Webdesign, Webberatung und Microsoft Office tätig. Nebenbei schreibe ich soweit es die Zeit zulässt noch Artikel für mehr digitale Kompetenz in meinem Blog.
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