Nvidia vor dem Showdown: Insider verkaufen – Platzt jetzt die KI-Blase?
Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Während der Gesamtmarkt nervös auf die Zinsentwicklung schielt, steht bei Nvidia alles auf der Kippe. Wir schreiben Mitte November 2025, und die wichtigste Aktie der Welt steuert auf ihre wohl entscheidendsten Quartalszahlen zu. Doch diesmal ist die Stimmung anders: Das „Smart Money“ hat den Raum verlassen.
Was bedeutet das für Privatanleger? Ein Blick auf die Fakten.

Das große Kasse-Machen: Warum verkaufen die Profis?
Nichts verunsichert Anleger mehr als Insider, die ihre eigenen Chips vom Tisch nehmen. In den letzten Wochen sahen wir eine massive Verkaufswelle bei Nvidia, die Fragen aufwirft:
- Der CEO macht Kasse: Jensen Huang hat im Oktober erneut große Aktienpakete verkauft. Zwar oft über vorangemeldete Pläne, doch die Summe ist historisch hoch.
- SoftBank & Thiel sind raus: Der japanische Tech-Gigant SoftBank hat seine Milliarden-Position liquidiert. Auch Star-Investor Peter Thiel hat sein Portfolio im Q3 komplett von Nvidia „bereinigt“.
- Die Wette dagegen: Michael Burry („The Big Short“) setzt mittels Optionen inzwischen auf fallende Kurse im Halbleiter-Sektor.
Das Signal der Profis scheint klar: „Peak AI“ könnte erreicht sein. Sie sichern Gewinne, bevor die Party endet.
Die Blasen-Debatte: Realität vs. Hype
Ist der KI-Boom also nur eine neue Dotcom-Blase? Die Lager sind gespalten. Die Bären warnen vor der Diskrepanz: Microsoft, Meta und Google geben Hunderte Milliarden für Nvidia-Chips aus, verdienen aber mit KI-Software noch nicht genug, um diese Kosten zu decken. Wenn der ROI (Return on Investment) ausbleibt, könnten die Bestellungen 2026 abrupt stoppen.
Die Bullen (darunter JPMorgan) halten dagegen: Die Nachfrage nach der neuen Blackwell-Architektur ist so hoch, dass Nvidia auf Jahre ausverkauft ist. Dies sei keine Blase, sondern der Aufbau einer neuen industriellen Infrastruktur, vergleichbar mit dem Schienennetz im 19. Jahrhundert.
Der 20. November 2025 entscheidet
Die Aktie ist derzeit kein Selbstläufer („No-Brainer“) mehr, sondern ein „Show-Me“-Papier. Für die anstehenden Q3-Zahlen am 20. November gilt: Erwartungen treffen reicht nicht. Nvidia muss „aus dem Stadion schlagen“, um die hohen Bewertungen zu rechtfertigen.
Mein Rat: Wer investiert ist, sollte die Volatilität aushalten können oder Teilgewinne mitnehmen – genau wie die Insider. Wer einsteigen will, wartet die Zahlen ab. Das Risiko einer Enttäuschung war selten so hoch wie heute.
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