KI-Traum-Scans: Wenn Science-Fiction zur Realität wird
Gestern Kyoto, heute Genf: Die Visualisierung von Träumen durch KI schockiert die Welt. Wir werfen einen Blick darauf, warum Filme wie „Inception“ und „Bis ans Ende der Welt“ plötzlich wie Dokumentationen wirken.
5. Dezember 2025
Es gibt Momente in der Technologiegeschichte, die sich anfühlen, als hätte jemand eine Tür aufgestoßen, die besser verschlossen geblieben wäre. Die Spaltung des Atoms war so ein Moment. Das Klonen von „Dolly“ war ein anderer. Gestern, am 4. Dezember 2025, erlebten wir wieder einen solchen Augenblick: Forscher der Universität Kyoto veröffentlichten Videos, die direkt aus dem visuellen Kortex schlafender Menschen generiert wurden. Wir sahen – pixelig, aber erkennbar – das Unterbewusstsein fremder Menschen.
Die Reaktion folgte heute Morgen prompt: Der UN-Menschenrechtsrat hat eine Dringlichkeitssitzung einberufen, um über „Neuro-Rechte“ zu debattieren. Doch während die Diplomaten in Genf ringen, stellt sich uns die Frage: Haben wir das nicht kommen sehen? Das Kino warnt uns seit Jahrzehnten.

Die Technik: Wie der „Traum-Rekorder“ funktioniert
Kino als Prophezeiung: Von Wenders bis Nolan
Die Debatte um „Mental Privacy“
Fazit: Wir müssen aufwachen
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