Keine Einigung: New York Times gegen OpenAI
Während Medienhäuser wie Axel Springer, News Corp und Condé Nast millionenschwere Partnerschaften mit OpenAI geschlossen haben, wählt die New York Times einen anderen Weg. Im Januar 2026 geht der Urheberrechtsstreit in eine entscheidende Phase.
New York. Es wirkt fast so, als stünde die New York Times (NYT) allein auf weiter Flur. In den letzten zwei Jahren hat OpenAI, der Entwickler von ChatGPT, erfolgreich Lizenzvereinbarungen mit einem Großteil der westlichen Medienlandschaft geschlossen.
Doch die „Gray Lady“, wie die NYT oft genannt wird, verweigert den Handschlag. Anstelle einer Einigung kämpfen die Parteien derzeit vor dem U.S. District Court im Southern District of New York um die Zukunft des Urheberrechts im KI-Zeitalter.

Ein Sieg für die NYT in der Beweisaufnahme
Die Isolation der Times
Quellenangaben:
- ABA Journal (American Bar Association): „ChatGPT creator must turn over 20M chat logs in copyright litigation“, 08.01.2026.
- OpenAI Official Blog: „Reporting the facts about the New York Times‘ lawsuit“ (Laufende Updates, Stand Dez. 2025).
- Digiday: „A timeline of the major deals between publishers and AI tech companies“, 01.01.2026.
- U.S. District Court, S.D.N.Y.: Aktenzeichen zum Fall The New York Times Co. v. Microsoft Corp. et al.
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