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Die nächste Xbox: Alles was wir über Microsofts Hardware-Zukunft wissen

Von: Michael

Seit ich vor vielen Jahren meinen ersten Controller in die Hand nahm, bin ich ein fester Bestandteil des Xbox-Lagers. Ich habe die glorreichen Zeiten der Xbox 360 miterlebt, die schwierigen Jahre der Xbox One durchgestanden und genieße heute die Power der Series X. Doch wenn ich mir die aktuellen Berichte zur nächsten Generation („Gen 10“) ansehe, spüre ich eine Aufregung, die ich seit Langem nicht mehr gefühlt habe. Microsoft scheint endlich die Fesseln der klassischen Konsole abwerfen zu wollen.

Im Folgenden eine detaillierte Analyse dessen, was uns technisch erwartet – strikt getrennt nach bestätigten Fakten und den heißesten Insider-Informationen aus der Hardware-Welt.

Die nächste Xbox

Themenübersicht

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Die bestätigte Basis (Fakten)

Die aktuelle Series X nutzt eine angepasste Zen 2 Architektur. Das war 2020 gut, ist aber heute der größte Flaschenhals im Vergleich zum PC. Insider berichten übereinstimmend, dass Microsoft die Zen 3, 4 und 5 Generationen überspringt und direkt auf AMD Zen 6 („Morpheus“) setzt.

Technische Details & PC-Vergleich:

  • Fertigung: Während aktuelle Konsolen im 7nm/6nm-Verfahren gefertigt werden, wird Zen 6 voraussichtlich im 2nm oder 3nm-Verfahren hergestellt. Das bedeutet: Deutlich mehr Transistoren auf gleicher Fläche bei geringerem Stromverbrauch.
  • IPC-Steigerung: Die „Instructions Per Clock“ (Rechenschritte pro Takt) dürften sich im Vergleich zur Series X mehr als verdoppeln.
  • Hybrid-Architektur? Es wird spekuliert, dass AMD ähnlich wie Intel (und Apple) auf ein „Big.LITTLE“-Prinzip setzt. Das bedeutet: Hochleistungs-Kerne für das Spiel und Effizienz-Kerne für das Betriebssystem im Hintergrund.

Was das für Spiele bedeutet: Auf dem PC sehen wir oft, dass Spiele durch die CPU limitiert sind (schlechte Framerates trotz guter Grafikkarte). Mit Zen 6 könnten wir endlich komplexe Physik-Simulationen, massenhafte KI-Gegner und zerstörbare Umgebungen sehen, die auf der aktuellen „Jaguar“- oder „Zen 2“-Basis unmöglich sind.

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Die GPU: RDNA 5 und das Raytracing-Versprechen (Gerücht & Analyse)

Die Grafikkarte ist das Herzstück. Hier plant Microsoft offenbar einen radikalen Schnitt.

Dokumente aus dem FTC-Prozess deuteten darauf hin, dass Microsoft RDNA 5 nutzen wird. Dies ist besonders, da AMD angeblich RDNA 4 im High-End-Segment streicht, um sich ganz auf die revolutionäre RDNA 5 Architektur zu konzentrieren.

Technische Details & PC-Vergleich:

  • Raytracing & Pathtracing: Aktuelle Konsolen (RDNA 2) beherrschen Raytracing nur rudimentär. RDNA 5 soll dedizierte Hardware-Beschleuniger haben, die mit Nvidias RT-Kernen konkurrieren können. Das Ziel ist Pathtracing (volle Lichtsimulation), was derzeit am PC fast exklusiv der RTX 4080/4090 vorbehalten ist.
  • Chiplet-Design: Ähnlich wie bei CPUs könnte die GPU aus mehreren kleinen Chips bestehen („Chiplets“), statt einem riesigen Monolithen. Das senkt die Kosten drastisch und erlaubt eine Skalierung der Leistung, die bei klassischen GPUs schwer möglich ist.
  • Leistungsklasse: Analysten erwarten eine Raster-Leistung, die weit über einer heutigen RTX 4070 Ti liegt, aber durch die Konsolen-Optimierung („Coding to the Metal“) wie eine RTX 5080 performen könnte.

Die NPU: KI als „Secret Sauce“ (Fakt & Leak Kombination)

Hier wird das offizielle Versprechen des „größten technischen Sprungs“ (Fakt) mit der Technologie verknüpft (Leak). Microsoft wird nicht versuchen, Nvidias 2000€-Grafikkarten mit roher Gewalt zu schlagen. Stattdessen integrieren sie eine NPU (Neural Processing Unit).

Technische Details & PC-Vergleich:

  • KI-Upscaling (SR): Ähnlich wie DLSS am PC, aber direkt in der Hardware verankert. Die Konsole rendert das Spiel intern vielleicht nur in 1080p oder 1440p – die KI rechnet es in Echtzeit auf gestochen scharfes 4K oder 8K hoch. Das spart massiv Rechenleistung.
  • Frame Generation: Die NPU könnte künstliche Zwischenbilder berechnen. Aus 60 berechneten FPS werden so 120 angezeigte FPS. Am PC benötigt man dafür aktuellste Hardware; auf der nächsten Xbox wäre es Standard für jedes Spiel.
  • Latenz-Kompensation: Ein großes Problem bei KI-Bildern ist die Verzögerung (Input Lag). Microsofts Ingenieure arbeiten an „DirectML“-Lösungen, die diesen Lag auf Systemebene minimieren, was am PC durch verschiedene Treiber-Schichten oft schwieriger ist.

Der Speicher: GDDR7 und die Bandbreiten-Explosion (Gerücht)

Der Einsatz von GDDR7 Arbeitsspeicher ist aktuell ebenfalls nur ein Gerücht, was ich persönlich aber für sehr wahrscheinlich halte.

Technische Details & PC-Vergleich:

PC-Spieler kämpfen oft mit VRAM-Mangel (8GB oder 12GB sind oft zu wenig für 4K-Texturen). Konsolen nutzen einen „Shared Pool“. Wenn die nächste Xbox 24GB oder 32GB GDDR7 RAM hat, steht dieser Pool beiden (CPU und GPU) zur Verfügung.

Asset Streaming: In Kombination mit der SSD und der DirectStorage-API (die auf der Xbox debütierte und dann zum PC kam) können Texturen praktisch ohne Ladezeiten gestreamt werden. GDDR7 liefert die nötige Bandbreite, um riesige Open-Worlds in Millisekunden zu füllen.

Der Formfaktor: Stationär vs. Handheld (Strategisches Gerücht)

Eines der spannendsten Gerüchte betrifft die Aufspaltung der Hardware.

⇒ Die High-End Box: Eine klassische Konsole, die permanent am Strom hängt und die oben genannten Zen 6 / RDNA 5 Specs voll ausfährt. Stromverbrauch: Vermutlich 250-300 Watt.

⇒ Der Handheld: Hier liegt die ingenieurstechnische Herausforderung.

Das Problem ist nur das man keinen Zen 6 High-End Chip in einen Handheld mit Akku packen kann. Skalierbarkeit könnte hier die Lösung sein. Da Zen 6 und RDNA 5 hochskalierbar sind, könnte der Handheld denselben Chip-Typ nutzen, aber mit deutlich weniger „Compute Units“ und niedrigerem Takt (z.B. 15-25 Watt).

Dank „Xbox Series S“-Erfahrung wissen Entwickler bereits, wie man Spiele für zwei Leistungsprofile optimiert. Der Handheld wäre quasi die „Series S“ der nächsten Generation – nur tragbar.

Preis & Release: Das Ende der 500€-Ära? (Prognose & Analyse)

Als jemand, der seit der ersten Xbox jeden Launch mitgemacht hat, mache ich mir keine Illusionen: Die Zeiten der günstigen High-End-Hardware sind vorbei!

Wann kommt die neue Xbox?

Viele Fans (mich eingeschlossen) hofften auf einen Release zum 25. Geburtstag der Xbox im November 2026. Aber ich denke das können wir uns abschminken.

Wir haben zum Zeitpunkt dieses Artikels den 11. Februar 2026. Normalerweise sehen wir 12–18 Monate vor Launch erste Teaser oder Dev-Kits bei Entwicklern. Da es hier noch sehr ruhig ist, deutet alles auf eine Enthüllung 2027 und einen Release Ende 2027 oder gar erst 2028 hin.

  • Fakt: Geleakte interne Dokumente (aus dem FTC-Prozess) nannten das Finanzjahr 2028 als Ziel. Microsoft wartet auf die Verfügbarkeit der 3nm/2nm-Fertigungskapazitäten bei TSMC und die Fertigstellung der RDNA 5 Architektur. Ein früherer Release würde bedeuten, auf ältere Technik (Zen 5 / RDNA 4) setzen zu müssen – das würde das Versprechen des „größten technischen Sprungs“ gefährden.

Was wird die neue Xbox kosten?

Hier müssen wir uns vermutlich auf einen Preisschock einstellen. Zumindest im Vergleich zu der Preispolitik der letzten Generationen. Die Wafer-Preise bei TSMC (für 3nm Chips) sind explodiert. GDDR7-Speicher ist teuer. Eine 2TB SSD (die bei den Datenmengen Pflicht ist) kostet Geld.

Meine persönliche Prognose:

  • High-End Konsole: Ich rechne nicht mehr mit 499€. Ein Preis von 599€ bis 699€ (eher noch mehr) erscheint für die stationäre High-End-Variante realistisch, wenn Microsoft nicht massiv subventionieren will.
  • Handheld: Um gegen Steam Deck und Switch 2 zu konkurrieren, muss dieser attraktiv bepreist sein. 399€ bis 499€ ist hier der „Sweet Spot“.
  • Das Preismodell: Microsoft könnte versuchen, die hohen Hardwarekosten über Game Pass-Abos zu verschleiern (ähnlich wie beim „Xbox All Access“-Programm: Konsole + Abo für monatliche Rate).
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Fazit: Ein PC im Konsolen-Pelz?

Als Fan sehe ich hier eine faszinierende Entwicklung: Die Xbox wird im Grunde zu einem hochspezialisierten, geschlossenen PC-System. Durch die Integration von KI-Hardware (NPU) könnte Microsoft das schaffen, was im PC-Markt gerade passiert (DLSS/Frame Gen), aber ohne den Treiber-Stress.

Wenn wir uns bis 2027/28 gedulden müssen, dafür aber echte Next-Gen-Technik bekommen, dann warte ich gerne!

Quellenangaben:

Offizielle Quellen (Bestätigte Fakten & Gerüchte)

  • Quelle: Official Xbox Business Update Podcast (Februar 2024).
  • Zitat: Sarah Bond (Xbox President) bestätigte hier die Arbeit an der nächsten Generation und das Ziel des massiven Leistungssprungs.

Hardware-Strategie & Handheld-Interesse:

  • Quelle: Polygon Interview mit Phil Spencer (GDC 2024) / IGN.
  • Inhalt: Phil Spencer diskutierte ausführlich seine Erfahrungen mit dem Steam Deck/ROG Ally und wie sich eine Xbox im Handheld-Format anfühlen sollte („It should feel like an Xbox“).

Abwärtskompatibilität:

  • Quelle: Interne Memos & Sarah Bond (2024).
  • Inhalt: Bestätigung der Gründung eines dedizierten Teams zur Erhaltung der digitalen Bibliothek („Game Preservation“).

Release-Fenster 2028 & Zen 6/RDNA 5:

  • Quelle: FTC v. Microsoft (Gerichtsdokumente, veröffentlicht Sept. 2023).
  • Details: Im Rahmen der Activision-Übernahme wurden ungeschwärzte Dokumente veröffentlicht, die Microsofts Roadmap für 2028 zeigten, inklusive der Diskussion um „Cloud Hybrid Games“ und ARM vs. x64 Architekturen. Auch wenn die Pläne sich seitdem leicht geändert haben könnten, ist dies die fundierteste Quelle für den Zeitrahmen.

AMD-Verträge & Chip-Spezifikationen:

  • Quelle: Kepler_L2 (Twitter/X) & RedGamingTech (YouTube).
  • Details: Diese Hardware-Insider gelten in der Tech-Szene als sehr zuverlässig bezüglich AMD-Roadmaps. Sie waren die ersten, die über den Sprung auf RDNA 5 (statt RDNA 4) für die nächste Konsolengeneration berichteten.

NPU & KI-Upscaling (DirectSR):

  • Quelle: Microsoft Developer Direct / GDC Präsentationen.
  • Details: Microsoft hat die „Direct Super Resolution“ (DirectSR) API offiziell vorgestellt, was als Vorbereitung für die Hardware-Implementierung in der nächsten Konsole gewertet wird.

Handheld-Prototypen & Hybrid-Strategie:

  • Quelle: Windows Central (Jez Corden).
  • Details: Jez Corden berichtet regelmäßig über interne Vorgänge bei Microsoft und bestätigte mehrfach, dass Microsoft aktiv an Handheld-Prototypen arbeitet, die nativ Spiele abspielen.

Verzögerung & „Clean Sheet“ Design:

  • Quelle: Moore’s Law Is Dead (Tech-Analyst).
  • Details: Berichte über die Verträge zwischen Sony/Microsoft und AMD sowie die Probleme bei der Fertigung, die den Release eher Richtung 2027/28 schieben.

Disclaimer:

„Dieser Artikel basiert auf einer Kombination aus offiziellen Aussagen von Microsoft (Stand Feb. 2026), öffentlich zugänglichen Gerichtsdokumenten (FTC-Leaks) sowie Berichten anerkannter Tech-Insider (Windows Central, Hardware-Analysten). Technische Spezifikationen sind Prognosen basierend auf aktuellen Roadmaps der Chiphersteller.“

Über den Autor:

Michael W. Suhr | Baujahr 1974Dipl. Betriebswirt | Webdesign- und Beratung | Office Training
Nach 20 Jahren in der Logistik habe ich mein Hobby welches mich seit Mitte der 1980er Jahre begleitet zum Beruf gemacht, und bin seit Anfang 2015 als Freelancer im Bereich Webdesign, Webberatung und Microsoft Office tätig. Nebenbei schreibe ich soweit es die Zeit zulässt noch Artikel für mehr digitale Kompetenz in meinem Blog.
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