Das Ende des Fire TV-Blaster: Amazon deaktiviert Geräte im Januar 2026
Der Fire TV-Blaster, einst als Brückentechnologie für die Sprachsteuerung von Heimkino-Komponenten eingeführt, steht vor dem endgültigen Aus. Amazon hat angekündigt, die Unterstützung nicht nur einzustellen, sondern die noch im Umlauf befindlichen Geräte per Software-Update vollständig unbrauchbar zu machen. Wir beleuchten die Fakten zur Abschaltung, die technischen Hintergründe und die Alternativen für Nutzer.
Der Stichtag: 31. Januar 2026
Aktuellen Berichten zufolge hat Amazon damit begonnen, Besitzer des Fire TV-Blaster per E-Mail darüber zu informieren, dass der Dienst für das Gerät am 31. Januar 2026 endgültig eingestellt wird. Anders als bei üblichen „End-of-Life“-Prozessen, bei denen Hardware oft mit eingeschränkten Funktionen weiterläuft, handelt es sich hierbei um eine vollständige Deaktivierung („Bricking“). Das Gerät wird nach diesem Datum keine Verbindung mehr zu den Amazon-Servern herstellen können und seine Funktion als Infrarot-Sender verlieren.

Was war der Fire TV-Blaster?
Gründe für die Abschaltung
Entschädigung für Kunden in Deutschland
Alternativen für das Smart Home
Wer bisher auf den Blaster angewiesen war, hat heute effizientere Möglichkeiten:
⇒ Fire TV Cube: Dieses Gerät ist der direkte Nachfolger im Geiste. Es vereint Streaming-Player, Echo-Lautsprecher und leistungsstarke Infrarot-Sender in einem Gehäuse.
⇒ Universal-Fernbedienungen (Smart Hubs): Geräte wie der SwitchBot Hub oder der BroadLink RM4 bieten ähnliche Funktionen. Sie lernen Infrarot-Befehle an und lassen sich über Alexa-Skills steuern, sind jedoch nicht so tief in das Fire-OS-System integriert wie der Blaster.
⇒ Alexa-Sprachfernbedienung Pro: Die neueren Fernbedienungen bieten programmierbare Tasten und eine engere Kopplung an TV-Funktionen, erfordern jedoch physischen Tastendruck für einige Aktionen, die der Blaster per Sprache löste.
Der Fire TV-Blaster ist mal wieder ein typisches Beispiel dafür, wie schnelllebige Smart-Home-Hardware zu Elektroschrott werden kann, wenn sie vollständig von Cloud-Diensten abhängt.
Für Bestandskunden ist das Datum 31. Januar 2026 entscheidend, um ggf. Entschädigungsansprüche zu prüfen und auf modernere Standards wie HDMI-CEC oder den Fire TV Cube umzusteigen.
Quellenangaben:
- Golem.de: „Amazon macht Fire-TV-Gerät zu Elektroschrott“ (Stand: 19.01.2026)
- iFun.de: „Bald Elektroschrott: Amazon deaktiviert Fire TV Blaster“ (Stand: 20.01.2026)
- Inside Digital: „Amazon macht Fire TV-Gerät unbrauchbar“ (Stand: 24.01.2026)
- AFTVnews: Ursprungsbericht zur Deaktivierungswelle in den USA.
Beliebte Beiträge
Google Workspace vs. Microsoft 365: Der ultimative Vergleich für Unternehmen
Die Wahl zwischen Google und Microsoft entscheidet über Ihre Arbeitskultur. Google punktet mit Cloud-Speed und einfacher Kollaboration, Microsoft überzeugt mit mächtigen Desktop-Apps wie Excel. Dieser Artikel analysiert Kosten, Tools und Sicherheit für Ihre Entscheidung.
Microsoft Loop in Teams: Die Revolution deiner Notizen?
Was sind eigentlich diese Loop-Komponenten in Microsoft Teams? Wir zeigen dir, wie du mit den "lebendigen Mini-Dokumenten" deine Teamarbeit beschleunigst. Von dynamischen Agenden bis zu gemeinsamen Checklisten in Echtzeit – entdecke praktische Anwendungsfälle für deinen Alltag
Karrierebooster 2026: Diese Microsoft Office-Skills bringen dich weiter!
Ein neues Jahr, neue Karrierechancen! Doch welche Office-Kenntnisse sind 2026 wirklich gefragt? "Sicherer Umgang" reicht nicht mehr. Wir zeigen dir die Must-Haves von heute – wie fortgeschrittenes Excel, KI-Nutzung im Büro und relevante Zertifizierungen für deinen Lebenslauf.
Excel-Tutorial: Duplikate schnell und sicher entfernen
Doppelte Einträge in Excel-Listen? Das verfälscht Ihre Daten. Unser Tutorial zeigt Ihnen an einem praktischen Beispiel, wie Sie mit der Funktion "Duplikate entfernen" Ihre Daten in Sekunden bereinigen – egal ob Sie exakt gleiche Zeilen oder nur Werte in einer Spalte löschen wollen.
Dynamische Bereiche in Excel: BEREICH.VERSCHIEBEN Funktion
Die BEREICH.VERSCHIEBEN (OFFSET) Funktion in Excel erstellt einen flexiblen Bezug. Statt =SUMME(B5:B7) zu fixieren, findet die Funktion den Bereich selbst, z. B. für die "letzten 3 Monate". Ideal für dynamische Diagramme oder Dashboards, die automatisch mitwachsen.
Die INDIREKT-Funktion in Excel meistern
Die INDIREKT Funktion in Excel wandelt Text in einen echten Bezug um. Statt =Januar!E10 manuell zu tippen, nutzen Sie =INDIREKT(A2 & "!E10"), wobei in A2 'Januar' steht. Erstellen Sie so mühelos dynamische Zusammenfassungen für mehrere Tabellenblätter.





















