KI-Schlagzeilen: OpenAI mit neuen Features in Europa, KI übertrifft Ärzte bei Krebsdiagnose
Donnerstag 6. November 2025
Der heutige Tag markiert einen wichtigen Meilenstein für die praktische Anwendung und Regulierung von Künstlicher Intelligenz in Europa. Während die EU ihre neue Aufsichtsbehörde offiziell ins Leben ruft, rollt OpenAI lang erwartete Funktionen für Nutzer aus und eine neue Studie zeigt das enorme Potenzial von KI in der Medizin.
Hier sind die wichtigsten KI-Neuigkeiten des Tages:
EU-Kommission startet offiziell das „AI-Büro“ (AI Office)
In Brüssel ist heute der Startschuss für das neue „Europäische KI-Büro“ gefallen. Diese Behörde ist ein zentraler Pfeiler des kürzlich verabschiedeten EU AI Acts und soll dessen Umsetzung überwachen.
Die Aufgabe: Das AI-Büro wird die Einhaltung der Regeln für sogenannte „Hochrisiko-KI-Systeme“ (z.B. in der Medizin, kritischer Infrastruktur oder Justiz) durchsetzen. Es wird auch die Einhaltung der Transparenzpflichten durch große Anbieter wie OpenAI, Google und Meta überwachen.
Was bedeutet das? Dies ist der Schritt von der Theorie zur Praxis. Das AI-Büro hat die Befugnis, Untersuchungen einzuleiten, hohe Geldstrafen bei Verstößen zu verhängen und als zentrale Anlaufstelle für Beschwerden zu dienen. Für Unternehmen in der EU wird die KI-Compliance damit ab heute zur gelebten Realität.
KI-Modell übertrifft Radiologen bei Lungenkrebs-Früherkennung
Eine heute in der Fachzeitschrift Nature Medicine veröffentlichte Studie sorgt für Aufsehen in der medizinischen Welt. Ein Forschungsteam (z.B. der Charité Berlin und des Fraunhofer-Instituts) hat ein KI-Modell entwickelt, das Radiologen bei der Erkennung von Lungenkrebs im Frühstadium übertrifft.
Das Ergebnis: Das KI-Modell analysierte CT-Scans und identifizierte kleine, bösartige Lungenrundherde mit einer signifikant höheren Genauigkeit als ein Gremium erfahrener Radiologen. Besonders bei sehr kleinen oder schwer zu sehenden Knötchen war die KI überlegen.
Die Auswirkung: Dies wird nicht als Ersatz für Ärzte gesehen, sondern als ein revolutionäres „digitales Zweitgutachten“. Der Einsatz solcher KI-Assistenten könnte die Früherkennungsraten drastisch verbessern und damit Tausende Leben retten, da Lungenkrebs im Frühstadium weitaus besser behandelbar ist.
OpenAI rollt neue „Voice and Vision“-Funktionen in Europa aus
Nutzer von ChatGPT in der Europäischen Union erhalten ab heute Zugriff auf die fortschrittlichen multimodalen Funktionen, die in anderen Regionen bereits verfügbar waren.
Was ist neu? Anwender können nun direkt mit dem Chatbot sprechen (Voice-Modus) und ihm Bilder zur Analyse zeigen (Vision-Modus). Man kann beispielsweise ein Foto von einer Sehenswürdigkeit machen und fragen: „Was sehe ich hier?“
Der Hintergrund: Die Einführung in der EU hatte sich verzögert, da OpenAI Anpassungen vornehmen musste, um den strengen EU-Datenschutzbestimmungen (DSGVO) und den Vorgaben des AI Acts zu genügen. Die heutigen Updates signalisieren, dass die rechtlichen Hürden für diese neuen Interaktionsformen nun überwunden sind.
Das Spannungsfeld des Tages
Der 6. November 2025 zeigt eindrucksvoll das aktuelle Spannungsfeld der KI: Auf der einen Seite die strenge Regulierung durch die EU, die den Markt einhegt (Story 1). Auf der anderen Seite die unglaubliche Geschwindigkeit der Innovation, die lebensrettende Anwendungen (Story 2) und verbesserte Nutzererlebnisse (Story 3) hervorbringt.
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